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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - The Chaser
Band FILM
Titel The Chaser
Label/Vertrieb MFA / Ascot Elite Home Entertainment GmbH
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Veröffentlichung 2008
Laufzeit 119:00 Minuten
Autor Marc Schallmaier
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Wir befinden uns mitten in Seoul, Korea, und begleiten den Zuhlter und Ex - Polizisten Joong - Ho auf der Suche nach einem seiner Mdchen. Dies ist schon seine zweite Prostituierte, die innerhalb kurzer Zeit spurlos verschwindet. Sein einziger Anhaltspunkt ist eine Handynummer, da in beiden Fllen von dieser einen Nummer die Damen bestellt wurden, und eine ungefhre Ortsangabe, wo die Mdchen sich kurz vor ihrem verschwinden gemeldet haben. Durch einen kleinen Auffahrunfall findet er zufllig den Mann, von dessen Handy aus die Anrufe gettigt wurden. Die ohnehin verzwickte Situation verschrft sich dann auch noch, als die Polizei auftaucht und die beiden festnimmt. Ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit beginnt.
Die Geschichte hrt sich im ersten Moment nicht wirklich spannend an und in den ersten zwanzig Minuten des Films taucht doch das ein oder andere Fragezeichen im Gesicht des Betrachters auf. Diese filmische Achterbahnfahrt beginnt etwas holprig, schafft es dann aber sowohl die verschiedenen Handlungsverlufe gut und sinnvoll zu kombinieren als auch den Spannungsbogen zu halten beziehungsweise auszubauen. Es werden immer wieder kleine Momente eingebaut, wo der Film zwar an Tempo verliert und dafr im Umkehrschluss mit tollen Einstellungen sowie Umsetzungen glnzen kann, das Interesse des Zuschauers aber bleibt unverndert hoch. Wie so oft in asiatischen Filmen werden munter die verschiedenen Genres durcheinander gewrfelt. So finden wir in diesem Film des koreanischen Nachwuchs - Regisseur Na Hong-jin Elemente aus Thriller, Krimi, Action und des modernen Terror - Films. Die Schauspieler machen hier wirklichen einen guten Job, im Gegensatz zum Regisseur haben diese aber auch schon mehrere Jahre Erfahrung im TV und Film.
Ebenfalls gelungen sind die vielen Wendungen, die diesen Film beherrschen. Sie wirken keinesfalls knstlich integriert sondern wurden Stck fr Stck mit der Hauptgeschichte verwoben. Natrlich bleibt die eine oder andere Logikfrage offen und gelegentlich bleiben einige Handlungen von Charakteren nicht nachvollziehbar. Lsst man sich aber auf die Geschichte ein und fiebert ein wenig mit, dann erhlt man ein mehr als abwechslungsreichen Thriller fr einen gelungenen Abend. Ein definitiver Geheim - Tipp fr den nchsten Gang in die Videothek
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