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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Männerpension (Re-Release)
Band FILM
Titel Männerpension (Re-Release)
Label/Vertrieb Euro Video
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Veröffentlichung 04.12.2008
Laufzeit 90:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Til Schweiger ist sicherlich einer von Deutschlands erfolgreichsten Schauspielern, sowie Produzent und Regisseur in einer Person. Es sei denn, er dreht Actionfilme in den USA. Mit Komödien wie "Keinohrhasen" oder "Wo ist Fred?" kann er jedoch punkten! Pünktlich zur Aufführung seines neuen Filmes "1,5 Ritter" kommt ein alter Hit mit ihm, "Männerpension" wieder auf den Markt. In der Knastkomödie spielt er unter der Regie von Detlef Buck den Häftling Steinbock, der zusammen mit Hammer-Gerd (auch Buck) in ein Resozialisierungsprogramm des jungen Gefängnisdirektors Dr. Fazetti (Leander Hausmann) gelangt. Hier sollen die Knackis Frauen kennenlernen, dadurch resozialisiert werden und für eine Woche mit diesen zusammen leben. Klingt alles nicht sehr realistisch, ich weiß. Jede Menge Frauen (u.a. eine Minirolle für die damals noch dralle Jenny Elvers) und Häftlinge treffen sich, wobei Hammer-Gerd seine vergrault, aber mit Geld besticht ihn trotzdem zu nehmen, so dass er draußen ist, ohne sie zu besuchen. Bei Steinbock und der Altenpflegerin seines rüstigen Opas, Emilia (Marie Bäumer) funkt es bißchen, so dass sie ihn nach etwas hin und her mitnimmt. Draußen lernt Gerd die lispelnde Sängerin Maren (Heike Makatsch) kennen und verliebt sich. Die Vier erleben viel, doch was hier so witzig klingt, ist für mich oft nur leidlich komisch. Irgendwie plätschert alles so dahin, obwohl es interessant ist die Schauspielerin Makatsch am Anfang ihrer Karriere zu sehen. Der Film gewann auch einige Preise damals (Bambi, Goldenen Leinwand 1996) und der Preis für die beste Nachwuchsdarstellerin (Heike Makatsch, 1996), aber mehr als ein paar Schmunzler für die Probleme der Häftlinge mit der Freiheit und den Frauen sind nach 13 Jahren nicht geblieben! Das Bild hätte die Verleihfirma jedoch mal überarbeiten können, sieht man dem Streifen seltsamerweise sein geringes Alter schon an! Als Extras gibt es sehr sehr kurze Interviews und ein ebensolcher Blick hinter die Kulissen.
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