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17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

HALFORD - Live At Rock in Rio III
Band HALFORD
Titel Live At Rock in Rio III
Label/Vertrieb Metal God Entertainment
Homepage www.halford.com
Veröffentlichung 14.11.2008
Laufzeit 100:00 & 62:13 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Metalikone Rob Halford ist ein geschftstchtiger Musiker, der neben Judas Priest in den letzten beiden Jahren auch seine ehemaligen Bands Fight und Halford verffentlichungstechnisch aus der Versenkung geholt hat. Deren Labels sind nicht mehr existent oder haben die Pressung der Alben eingestellt. So gab es neben immer toll aufgemachten Boxsets, Wiederverffentlichungen und Konzertmitschnitten auch die eine oder andere berflssige Verffentlichung wie eine Doppe-CD mit Demos. Jedoch eines haben alle Verffentlichungen gemeinsam, sie sind keine billigen Schnellschsse, sondern auch von der Verpackung, dem Umfang und der Aufmachung wirklich gut geraten, so dass Fans und Sammler sich nicht ber lieblose Verffentlichungen rgern mssen. Es ist halt nur etwas viel auf einmal. rgern mssen sich vielleicht nur diejenigen,welche teilweise die alten Ausgaben der Alben besitzen. Das knnte bei der neuen Verffentlichung aus dem Hause Halford vielleicht auch so sein...
"Live At Rock In Rio III" enthlt eine DVD und das erste und beste Halford Album "Resurrection" mit zwei ordentlichen, aber nicht lebenswichtigen extra Stcken namens "God Bringer Of Death" und "Fetish". Dazu kommt ein unglaublich dickes Booklet mit allen Texten der DVD und CD, Linernotes, sowie vielen Fotos. Das Ganze macht als Digipack sicherlich auch optisch was her. Das Herzstck des Doppeldeckers ist natrlich die DVD,welche Rob mit seiner wirklich hungrigen und sehr agilen Band zeigt, deren Gitarristen zwar optisch eher daneben greifen, dafr aber mit Hingabe und Biss berzeugen. Die Kulisse in dem riesigen Stadion war sicherlich gewaltig und atemberaubend. Wenn der gute Rob bei den damals recht neuen Halford Songs nicht etwas steif an seinem Mikro geklebt htte und auf den Teleprompter mit seiner Sonnenbrille geschaut htte, wre der Gig sicherlich noch besser. Im Laufe des Sets, wo einige Priest Nummern wie das fast vergessenen "Staind Glass", "Jawbreaker" oder "Electric Eye" ausgegraben werden, kommt der famose Entertainer endlich in Fahrt, agiert mit Band und ist in Bewegung auf der Bhne. Man wird halt nicht jnger! Diese Texte kann der Mann nach ber 30 Jahren sicherlich immer noch gut auswendig. Der einstndige Gig wird von einer netten, aber nicht so spannenden Halford Doku ergnzt und dem Promoclip "Made In Hell". Priest und Halford Fans wissen was zu tun ist!
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