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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Snipers Valley
Band FILM
Titel Snipers Valley
Label/Vertrieb EuroVideo
Homepage www.moerderischer-frieden.de
Veröffentlichung 18.09.2008
Laufzeit 88:00 Minuten
Autor Marc Schallmaier
Bewertung 4 von 15 Punkten
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Kosovo, 1999. Es ist der erste Kampfeinsatz deutscher Soldaten (KFOR) nach dem 2. Weltkrieg. Die UN-Mission soll den Vlkermord beenden.
Die deutsche Einheit um die beiden Feldwebel Kapielski und Teske bewachen einen Sttzpunkt im Kosovo an der serbischen Schutzzone. Ihre Hauptmission ist es, innerhalb der nchsten drei Wochen ein Waffendepot aufzuspren, um einen Vergeltungsanschlag von den Albanern zu verhindern. Doch mitten in den Alltag fallen pltzlich die Schsse eines Scharfschtzen. Die Situation eskaliert, und die deutschen Soldaten stehen mitten in dem Konflikt zwischen Serben und Albanern.

Zunchst muss man dem deutschen Film des Regisseurs Rudolf Schweiger (bisher nur Fernsehproduktionen und Kurzfilme) zu Gute halten, dass er sich mit einer sehr kniffligen Thematik beschftigt. Allerdings besteht bei so einem Projekt auch immer die Gefahr, filmisch danebenzuliegen, was hier leider der Fall ist. Die Charaktere wirken viel zu berzeichnet und unglaubwrdig. Obwohl die Hauptdarsteller Adrian Topol, Max Riemelt und Susanne Bormann schon lange Erfahrungen im Film & Fernsehen gesammelt haben und ihr Bestes geben, sind sie ein Opfer des schwachen Drehbuchs, dass munter versucht, die sehr ernste Situation mit einer angehenden Romanze und vllig deplazierten "Gags" zu garnieren. Das Hauptproblem, der Konflikt zwischen Serben und Albanern, wird zwar aufgezeigt, wirkt aber durch die schwache Story sehr aufgesetzt. Auch wird mit Wrtern wie "Kriegsverbrechen" oder "Hitlers Nachfolgern" sehr sorglos um sich geworfen. Aber es geht hier um tatschliche Geschehnisse, da wre ein verantwortungsvollerer Umgang angebracht gewesen. Sowohl die musikalische Untermalung als auch die Atmosphre lassen zu wnschen brig. Die Handlungen im Laufe des Film von einigen Akteuren sind ebenfalls nicht nachvollziehbar. Abschlieend bleibt zu sagen: ein schwacher deutscher Film, den man nicht gesehen haben muss.
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