Navigation
                
17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - WWE - The Great American Bash
Band FILM
Titel WWE - The Great American Bash
Label/Vertrieb Clearvision
Homepage www.wwe.com
Veröffentlichung 03.11.2008
Laufzeit 166:00 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 12 von 15 Punkten
>>Als E-Mail versenden
Nach dem doch recht brutalen "One Night Stand" konnte man die Befrchtung hegen, dass der nachfolgende "Great American Bash" in diesem Jahr womglich nicht ganz mithalten knnte.
Eine Top-Besetzung und abwechslungsreiche Matches machten diesen PPV dann doch noch sehr interessant.
Gleich zu Beginn gab es ein Fatal Four Way Tag Match, in dem die amtierenden Champs John Morrisson und The Miz gegen Finlay & Hornswoggle, Jesse & Festus und Hawkins & Ryder antreten mussten. Die "leicht" undurchsichtigen Tag-Regeln habe ich in diesem Fall immer noch nicht ganz verstanden (hnlich verwirrend wie bei TNA), doch an Action sollte es nicht mangeln. Gerade solch unterschiedliche Freaks wie Horny und Festus in einem Ring zu sehen versprach von vornherein beste Unterhaltung. Ein kurzer, aber guter Opener mit unverdienten Gewinnern.
Im anschlieenden Match um den U.S. Championship Grtel traf mit dem amtierenden Titeltrger Matt Hardy ein Publikumsliebling par excellence auf den bis dato leider unterbewerteten, bzw. "klein gehaltenen" Supertechniker Shelton Benjamin. Die beiden Allrounder schenkten sich nichts und boten den Fans Spitzenwrestling. Bis zum Ende konnte man kaum sagen, wer als Champ nach Hause gehen wrde. Nur soviel: der Sieger darf sich auch so schimpfen, da alles ohne Betrug oder hnliches ausging.
Beim Kampf um den nach wie vor eher stiefmtterlich behandelten ECW Titel trifft Champion Mark Henry auf ECW Urgestein Tommy Dreamer. Entgegen smtlichen Erwartungen kann der "Innovator Of Violence" dem Silberrcken zeitweise sogar zeigen, warum er nach wie vor zum extremen Kader gehrt, doch ein vllig unerwarteter "Turn" eines Dritten macht Dreamers Plne auf den Titel zunichte. Schade...
Die Michaels / Jericho Fehde geht in die nchste Runde und steht beim "Bash" schon unter keinem guten Stern, als bei keinem der beiden das Einzugsfeuerwerk klappt. Absicht?
Nachdem beide Kontrahenten jedoch im Ring stehen, gibt es dennoch eine Art Feuerwerk, zumindest fr Shawn Michaels, der von Chris Jericho auf brutalste Art und Weise bearbeitet wird. Nach einigen sehr beeindruckenden Wrestlingmanvern schlgt das komplette Match nmlich eher in eine Art Schlacht aus, welche wiederum zu einem Schlachtfest mutiert. Gegen Ende ist Michaels der Ohnmacht nahe und dem Ringrichter bleibt keine andere Wahl, als dieses Blutbad abzubrechen. Erneut fantastisch arrangiert von den Offiziellen.
Beim ersten Divas Championship Titelmatch bei einer WWE Groveranstaltung treffen die Smackdown Ladies und Hauptanwrterinnen Michelle Mc Cool und Natalya Neidhart aufeinander. Letzterer wurden im Vorfeld die weitaus greren Chancen ausgerechnet und das nicht nur weil sie mit Jim "The Anvil" Neidhart den berhmteren Papa hat. Mc Cool hingegen hat bis auf ihre permanente Schreierei und den Zuspruch der meisten Fans kaum etwas zu bieten. Umso berraschender das Ende.
Im anschlieenden Promo-Segment verkndet Chris Jericho selbstsicher Michaels' Karriereende.
CM Punk wird, obwohl er bei den Fans sehr gut ankommt, als amtierender World Heavyweight Champion noch lange nicht von allen Seiten ernst genommen. Das berrascht kaum, hat er nach seinem Money In The Bank Gewinn bei Wrestlemania doch keine berzeugenden Leistungen mehr zeigen knnen. Umso berraschender kam sein pltzlicher Titelgewinn. Groe Skepsis war also durchaus angebracht, als es hie, Punk wrde den Titel beim "Bash" gegen "The Animal" Dave Batista verteidigen. Wie das dann auch immer so ist, wenn zwei Publikumslieblinge gegeneinander antreten; einer ist dann halt temporr mal eben nicht der Liebling. In diesem Fall ist es der Straight Edge Superstar, dem die Sympathien nicht gerade um die Ohren fliegen. Und doch schlgt er sich erstaunlich gut und dominiert Batista sogar lange Zeit. Besonders interessant fand ich die Kombination der beiden verschiedenen Kampfstile. Punk mit seinem wendigen Stil, voller "Beinarbeit" und Batistas pure Kraft. rgerlicherweise mischte sich, wie schon die vielen male zuvor Kane ein und verflschte somit natrlich das Ergebnis.
Eines meiner absoluten Highlights sollte der anschlieende N.Y.C. Parking Lot Brawl sein, hatte John Cena hier doch endlich die Gelegenheit JBLs fieses Maul zu stopfen. Das Ganze hatte mit Wrestling nur noch am Rande zu tun, kamen doch "Waffen" wie Autos, Brechstangen, Gabelstapler oder auch Feuer (im Auto) zum Einsatz. Vllig bertreiben , aber sehr amsant. Das unzufrieden stellende Ende hat mir dann doch ein wenig den Abend versaut.
Im Main Event standen sich Edge und Triple H gegenber. Dominierte "The Game" diesen Kampf zunchst, so konnte Edge schlielich das Ruder herum reien. Im Folgenden sah man ein recht ausgeglichenes Match. Beide Kontrahenten zeigten sehr gutes Wrestling, doch auch hier war das Eingreifen von auen wieder mehr als rgerlich.
Smtliche Befrchtungen, dieser PPV wrde dank ONS untergehen, wurden nicht erfllt. Der Cena / Layfield Brawl htte sogar in der voran gegangenen Groveranstaltung einen Ehrenplatz erhalten und der Rest war einfach nur grandiose Unterhaltung. Ansehen!
<< vorheriges Review
DECAPITATED - Human's Dust
nchstes Review >>
STATIC X - Cannibal Killers-Live


Zufällige Reviews