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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Der lange Weg ans Licht
Band FILM
Titel Der lange Weg ans Licht
Label/Vertrieb Universal Pictures Germany
Homepage www.uphe.de
Veröffentlichung 23.10.2008
Laufzeit 100:00 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Edeltraud Hertel ist Hebamme in einem kleinen, verschlafenen Nest im Osten Deutschlands... und in Afrika. Im Grunde wre hiermit die komplette Handlung auch schon wiedergegeben, doch Halt! Umfassender betrachtet ist "Der lange Weg ans Licht" nmlich vielmehr die liebevolle Betrachtung des Berufsstandes der Geburtshelferin oder halt eben Hebamme. Immer wieder wechselt man von Deutschland nach Afrika und gerade so bekommt man die teils gravierenden kulturellen Unterschiede im Hinblick auf diesen Beruf vor Augen gefhrt. Mir wurde es schon anders, als ich sehen und hren, oder vielmehr eben nicht hren durfte, wie eine farbige Frau im "Kreissaal" (Hygiene geht anders) ihr Kind bekommt und unter offensichtlichen Schmerzen dennoch keinen Mucks von sich gibt. Jegliches Sthnen bei der Niederkunft sei dort nmlich verpnt. Starker Tobak; und doch strahlt eben jene Kultur auch eine unglaubliche Faszination aus. Besonders unterhaltsam finde ich auch die beiden Chefrzte eines Krankenhauses im Osten Deutschlands, die in bester "Jay & Silent Bob" Manier drauf los quasseln... oder halt nicht.
"Der lange Weg ans Licht" ist eine kurzweilige, ber manche Strecken auch nicht unbedingt zwingende, aber niemals wirklich langweilige Dokumentation ber einen Beruf, der in unserem Land womglich nie die ihm gebhrende Aufmerksamkeit bekommen hat.
Der Untertitel "Hrt Rock 'N' Roll und macht Kinder" und die zur Pommesgabel geformte Suglingshand sind brigens vllig irrefhrend. Der Spruch fllt lediglich am Anfang von zwei Protagonisten.
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