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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Khadak
Band FILM
Titel Khadak
Label/Vertrieb Universal Pictures Germany
Homepage www.uphe.de
Veröffentlichung 23.10.2008
Laufzeit 99:00 Minuten
Autor Stefan Fuchs
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Bei "Khadak" gibt es wirklich viel zu sehen. Weite, verlassene Landschaften, Schnee und Eis, ein Paar Schafe und eine Handvoll Menschen. Wer auf geballte Action oder tiefsinnige Dialoge hofft ist hier falsch. Der 17 jhrige Junge Bagi, lebt mit seiner Familie und einigen Tieren in einer eisigen mongolischen Steppe. Er besitzt die Gabe eines Schamanen, mchte diese jedoch erst nicht annehmen. Eines Tages werden Bagi und seine Familie wegen einer angeblichen Tierseuche in eine Bergarbeiterstadt umgesiedelt. Durch den Schock der pltzlichen Vernderung weckt Bagi mystische Fhigkeiten und findet mit Hilfe einer Schamanin heraus, dass die Seuche nur ein Vorwand war, um das Nomadenleben auszurotten und setzt alles daran den Schwindel aufzuklren.
Die Bilder die man in "Khadak" zu sehen bekommt sind voller Leere und Klte, doch zugleich herzergreifend schn und intensiv. Wenn die Kameraposition zwischendurch fr 5 Minuten einfriert, ist das keine Seltenheit. Der Film ist langsam und lsst den Zuschauer mit all seinen eventuell aufkommenden Fragen vorerst allein. So schn "Khadak" auch ist, ein wenig mehr Aktivitt und etwas weniger Nichts htte ich mir gewnscht, wirkt der Film doch auf seine eigene Art sehr beklemmend. Gedreht wurde unter anderem in Belgien, Niederlande und in Deutschland. Auch wenn "Khadak" einige Auszeichnungen, wie z.B "Bester Schauspieler", "Nachwuchspreis" und sogar "Bester Film" gewann, kann ich keine volle Bewertung geben, da mir doch ein wenig die Abwechslung gefehlt hat. Man merkt deutlich, dass Arte und ZDF bei der Produktion mitgewirkt haben. Sehenswert ist "Kahdak" jedoch allemal.
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