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Bei "Frost" denke ich an diesen "Schnulzfilm" mit Michael Keaton als Schneeman oder auch den Horrorstreifen mit Jeff Golblum. Metaller werden da auch an Jack Frost den Gitarristen oder die gleichnamige Doom Band aus Österreich denken. Tja, "Frost" ist aber ein Thriller. Es geht um einen Killer, der in der Anfangszene eine badende Blondine, die Frau eines hohen Polizisten meuchelt. Dabei sieht diese und andere Einstellungen plus die nackte Dame eher nach einem Softporno der Privatsender aus! Ich hatte schon schlimmes befürchtet! Glücklicherweise wird die Story nicht gradlinig, sondern teils in Rückblenden erzählt, was für Spannung sorgt. Die Geschichte spielt im Polizeimilieu und einen richtigen Hauptdarsteller gibt es nicht. Die Mittel sind leider sehr begrenzt. In der Handlung hat jeder hat Ärger mit jedem, was auf die Dauer nervt und man hat irgendwie bald keine Lust mehr zumal einige, jedoch nicht alle Darsteller äußerst grottenschlecht agieren. Unfreiwillige Komik ist hier vorprogrammiert. Durch die Keyboardmusik werde ich immer an 80er Jahre Krimis wie "Derrick" / "Der Alte" erinnert. Sicherlich würde dieser Sound auch zu horizontalen Ruckelfilmchen oder obskuren Entspannungs-CDs passen. Musikalisches Ergebnis: furchtbar! Das milchige und etwas grobkörnige Bild stört den Sehgenuss, "Frost" ist durch und durch eine Low Budget Produktion der C-Liga, die man anschauen kann, aber bestimmt nicht muss. Schon gar nicht ein zweites Mal! |
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