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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Garden Of Love - Director's Cut
Band FILM
Titel Garden Of Love - Director's Cut
Label/Vertrieb Sunfilm Entertainment / Marketing Film
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Veröffentlichung 27.06.2008
Laufzeit 83:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Mit der deutschen Justiz ist das ja so eine Sache. Da werden oft wahllos Filme von der FSK geschnitten und von der BPS auf den Index gesetzt, oder war es umgekehrt? Aber egal! Filmemacher Olaf Ittenbach und seine Splatterstreifen waren schon immer ein beliebtes Opfer bei Schnitten und Verboten. Erst letztens habe ich ja das bei "Dard Divorce" erlebt.
"Garden Of Love" ist nun im Director's Cut wieder auf dem Markt. Der Film von 2003 hat einen berhmten Darsteller im Reigen von Amateurschauspielern und B-Film Schergen: Bela B. Felsenheimer, hauptberuflich Drummer und Snger bei Die rzte und Horrorfilmfan. Bela ist schon des fteren in kleinen Filmen als Schauspieler aufgetaucht. Der Mann gibt in diesem Film einen Untote, den ermordeten Vater der jungen Rebecca, welcher seiner Tochter auf einmal immer wieder erscheint und Rache fr seine Ermordung fordert. Er und seine Hippiefreunde wurden als Rebecca klein war bestialisch abgeschlachtet. Das Ganze ist eigentlich eine simple Kriminalgeschichte mit total bertriebene Splatterszenen, wo Realismus ganz klein geschrieben wird. Klar ist das ein Film, aber das Ganze ist selbst fr einen Horrorfilm so surreal, Kpfe klappen wie Kartons auseinander und alles platzt direkt auf. Rote Farbe gibt es literweise dazu. Fr viele Menschen eine eklige Sache, aber fr Horrorfans wie mich sehr humorig. Einige gute Szenen und Gags in einer insgesamt ordentlichen Handlung zeigen den Weg des Amateurfilmers Ittenbach (ich denke noch mit Grausen an seine alten "Werke"!) zu mehr Professionalitt. Sicher hat das Ganze nie das handwerkliche Niveau aktueller B- Filme aus Europa oder Hollywood, doch hier muss man auch an die Kohle denke, die sowas kostet. Fr Splatterfreaks und Bela Fans lohnt das Schauen des Filmes sicherlich!
Leider ist der Aufdruck "erstmalig 115 Minuten" vlliger Kse und ich habe gelesen, dass der film nicht ungeschnitten ist, Wikipedia sei dank! Diese DVD ist lediglich 83 Minuten lang und auer einem Mchtgern Trailer in deutsch und englisch ist auf der DVD nichts zu finden. So viel zum Thema "Director's Cut". Etikettenschwindel ist das und eher eine Wiederverffentlichung!
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