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14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - WWE - No Way Out 2008
Band FILM
Titel WWE - No Way Out 2008
Label/Vertrieb Silvervision / Rough Trade
Homepage www.wwe.com
Veröffentlichung 02.06.2008
Laufzeit 175:00 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 12 von 15 Punkten
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"No Way Out" ist die zweite WWE-Groveranstaltung des Jahres und selbige wartete dieses Jahr mit einer Premiere auf. Gleich zwei Elimination Chamber Matches wurden ausgetragen; eins mit den Athleten des RAW-Kaders, das andere mit den Superstars von Smackdown und ECW.
Die "Road To Wrestlemania" hat hiermit fr 2008 ihr (PPV-) Ende gefunden und versprach erneut ein Highlight zu werden
Die Elimination Chamber (im deutschen auch gerne Ausscheidungskammer genannt) ist ein groer Kfig, der den kompletten Ring umgibt: laut Angaben der WWE summa summarum 16 Tonnen Stahl und Ketten. Innerhalb des Kfigs befinden sich 4 Plexiglaskammern. 2 Wrestler starten das eigentliche Match, whrend 4 weitere in besagten Kammern eingeschlossen sind. Alle 4 Minuten wird ein Athlet nach dem Zufallsprinzip frei gelassen und ist somit im Match. Wird ein Kmpfer gepinnt, scheidet er aus und muss die Konstruktion verlassen. Ein weiterer Haken ist der Ringrand: fllt man nach einem Wurf ber die Seile normalerweise einen guten Meter tief (aber immerhin auf Matten), so knallt man bei der Elimination Chamber unmittelbar auf ein Stahlgitter. Disqualifikationen gibt es in dieser Matchart nicht und so bieten beide Matches auch bei "No Way Out" hchsten Unterhaltungswert.
Den Anfang machte jedoch ein recht mittelmiger Kampf zwischen dem Straight Edge Superstar CM Punk und Chavo Guerrero. Von diesen beiden ist man eigentlich besseres gewohnt, doch fr einen Erffnungskampf immerhin noch akzeptabel.
In der ersten Elimination Chamber des Abends trafen anschlieend 6 Wrestler des SMACKDOWN und ECW Kaders aufeinander. The Great Khali, Big Daddy V, Finlay, MVP und vor allem Batista und der Undertaker (die das Match auch starteten) zeigten eine fantastische Leistung mit einem grandiosen Ende.
Im folgenden Kampf ging es um die Karriere des "Nature Boy" Ric Flair und dass diese nicht von Mr. Kennedy (Kennedy!) beendet wrde, drfte jedem Fan von vornherein klar gewesen sein. Nichtsdestotrotz machte Kennedy es Flair alles andere als leicht. Erneut konnte der Mann aus Green Bay Wisconsin beweisen, dass er mehr als nur eine groe Klappe hat und er selbst fr den 16-fachen Champ Flair eine ernst zu nehmende Gefahr darstellt.
Edge wird wohl nie mein groer Held sein; dafr gewinnt der "Rated R Superstar" seine Matches einfach zu oft durch fragwrdige Methoden. Sptestens seit der Liaison mit Eddie Gurreros Witwe Vickie hat der Mann ohne Nachnamen smtliche Sympathien meinerseits verspielt. Das darf jedoch nicht darber hinweg tuschen dass er bei "No Way Out" ein Spitzenmatch gegen Rey Mysterio um den World Heavyweight Titel geliefert hat. Abwechslungsreich, spannend und ausnahmsweise mal nicht unfair. Geht doch...
Auch Randy Orton und ich werden wohl nie Freunde, doch hier kommt noch hinzu, dass seine Leistungen im Ring zusehends schlechter werden. Beim Kampf um sein Championgold gegen John Cena zeigte er noch halbwegs ordentliches Wrestling, doch allein das unrhmliche Ende des Kampfes spricht gegen den "Legend Killer"; da kann der Rest noch so gut gewesen sein. So etwas kann einen Guten Kampf zu einem unbefriedigenden machen (bis auf die letzten Minuten besa der Kampf nmlich durchaus Topniveau).
Im letzten Match des Abends ging es erneut in die "Elimination Chamber", diesmal ausschlielich mit Stars des RAW-Kaders. Schwer zu sagen, welches Chamber Match das bessere war, doch ich wrde sagen, dass die RAW Stars die Nase ein wenig weiter vorn hatten. Vieles schien besser arrangiert und durchdacht und auch hier war der Sieger zwar keine berraschung, aber dennoch wrdig.
Als letzte Groveranstaltung vor DEM Ereignis der WWE, namentlich Wrestlemania, kann man "No Way Out" getrost als guten "Appetizer" sehen. Nicht zuletzt dank der 2 Chamber Matches ein berdurchschnittlicher PPV.
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