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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - I Am Omega
Band FILM
Titel I Am Omega
Label/Vertrieb SUNFILM Entertainment
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Veröffentlichung 09.05.2008
Laufzeit 87:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 4 von 15 Punkten
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"I Am Omega" drfte viele Sci-Fi Freaks aufhorchen lassen. Der Titel klingt bekannt. Es ist eine Mischung aus dem Will Smith (Remake) Kracher "I Am Legend" und dem Originalfilm mit Charlton Heston (R.I.P.) "Der Omega Mann". Der Film erscheint in Deutschland fast gleichzeitig mit "I Am Legend" als Leih DVD und das hat auch seinen Grund! Die Produktionsfirma Asylum hat sich auf Filme spezialisiert, welche die Story bekannter Blockbuster kopieren.
So ist der ewige B-Held Mark Dacascos quasi in der Rolle von Will Smith zu sehen und versucht in der ganz nahen Zukunft voller Mutanten zu berleben. Da der Film kein Budget hat, findet alles in irgendwelchen Hinterhfen und Seitenstraen statt. Die Szene mit der ausgestorbenen Stadt wurde bestimmt zwischen zwei roten Ampeln oder ganz frh morgens in einer mittelgroen Stadt gedreht. In der Story dreht es sich auch wieder um den tdlichen Virus, der die Menschen gettet oder in blutrnstige Mutanten verwandelte und Dacascos versucht eine Frau zu retten, die das Gegenmittel im Blut hat. Eigentlich will er seine Ruhe habe, doch wie so oft in Filmen passiert das nicht. Bei der Rettung untersttzten ihn zwei Sldner, welche aus einer Siedlung kommen, wo die letzten Menschen leben. Das war schon alles, auer ein paar Mutanten, die mit Karatetricks und Waffen umgebracht werden passiert nicht viel. Sogar der Charakter von Dacascos bleibt recht blass und man sieht nur in Rckblenden, dass Frau und Kind tot sind mehr nicht. Fr eine Serie wre das Ganze nicht verkehrt, doch im Vergleich zum Big Budget Streifen verliert "I Am Omega" an allen Ecken und Kanten. Einzig allein die realen Mutanten sind mir lieber als die CGI Viecher bei Will Smith. Hierbei spritzt dann auch schn viel Blut, was einfach besser als PC Sachen aussieht. Dass kaum Geld da war merk man auch an den Mutanten, da diese immer alleine zu zweit oder einmal als Fnfergruppe auftauchen. Da waren wohl immer die selben Stuntmen zu sehen und fr eine Massenszene wie auf dem am PC generierten (Wow!) Frontcover hat es dann geldlich nicht gereicht. Schauspielerisch reien dann auch die schlechten bis mittelmigen Darsteller nichts raus und selbst der gute Mark kann auer mrrisch oder deprimiert sein nicht viel zeigen. Der beste Darsteller war er ja noch nie. Seine einzigen guten Rollen waren ja "Crying Freeman" und "Pakt der Wlfe", whrend Serienjunkies ihn vielleicht noch aus der missglckten, kurzlebigen "The Crow" Serie kennen. Seit dem dmpelt der Mann in Filmchen, die das Nachtprogramm von Sendern wie RTL II und Tele 5 beherrschen.
Wenn am Ende des Streifens die Stadt in die Luft fliegt, was wie eine Mischung aus Feuerwerkskrpern (die vor der Kamera gezndet werden) und schlechten PC Tricks aussieht, werden Trashfans ihre Freude haben. Das gilt auch fr einige unfreiwillig-komische Dialoge. Insgesamt also waschechter Trash. Habt ihr etwa mehr erwartet?
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