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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Highlander - The Source
Band FILM
Titel Highlander - The Source
Label/Vertrieb EMS
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Veröffentlichung 14.03.2008
Laufzeit 95:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 5 von 15 Punkten
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Manche Sprche kann ich nicht mehr hren! Dazu gehrt unter die Top 5 "Es kann nur einen geben!" aus "Highlander 1" vom bsen Curgan quasi erfunden. Bis jetzt musste ich diesen Spruch in drei mittelmigen bis ultramiesen Fortsetzungen, sowie in der Serie ertragen. Der fnfte Teil ist nun drauen und heit "Highlander - The Source" (Die Quelle). Auf dem Frontcover und der Rckseite ist natrlich dieser Spruch wieder drauf. Ob die Macher nicht die Doppeldeutigkeit des Satzes kapieren? Wre es doch nur bei diesem einen Film geblieben!
Bei "The Source" geht es um den Serien-Highlander Duncan MacLeod aus der ansprechenden Serie, welcher dort von Adrian Paul durchaus souvern verkrpert wurde. Am Ende der Serie gingen aber leider die Ideen aus und man musste sich mit kruden Fantasygeschichte mit dem Hang zur Esoterik rumschlagen. "The Source" greift mit zwei Darstellern aus der Serie (Methos und der Beobachter Joe Dawson) auch die Story dieser etwas auf. Leider wirkt der ganze Film selbst fr eine Videopremiere uerst billig, was Ausstattung und Story betrifft. Gut gefilmt ist das Ganze irgendwie schon. Der Highlander und seine unsterblichen Freunde sind in naher Zukunft ("Mad Max Stimmung") auf der Suche nach dem heiligen Gral, der Quelle ewigen Lebens. Da htte man viel draus machen knnen...Dabei mssen sie gegen einen quasi mutierten Unsterblichen, dem Guardian der diese Quelle behtet kmpfen. Warum und wieso wird genauso wenig erklrt wie der dumme Spruch der hier bis zum Erbrechen wiederholt wird. Die Action wre fr eine TV-Serie nicht verkehrt, ist aber nichts Besonderes und wurde wie der ganze Film in Osteuropa hergestellt. Auf die lchrige Handlung nher einzugehen spare ich mir, da viele Dinge der Story einfach nicht erklrt werden und so wohl ein Hauch von Mystik erzeugt werden soll. Das macht den Film nur noch nerviger. Zu allem berfluss ist Adrian Paul einfach nur deprimiert und mrrisch, was auch mit dem Mitspielen in diesem schlechten Film zusammen hngen kann. Der Mann hat seit der Serie auch nur in langweiligen B-Filmen mitgespielt und das ist schade! Manche Nebendarsteller wie der superblonde Vatikan Priester sind einfach sooo lcherlich, dass es einfach weh tut. Der Gipfel der Frechheit ist das Einblenden der Queen Songs "Who Wants To Live Forever" und "Princess Of The Universe" als schreckliche, mies gesungene Coverversionen, da die Rechte an diesen Songs wohl teurer als der ganze Film gewesen wren! Eines der Stilmittel der Serie die geschickt in die Handlung (auch bei der Serie) eingeflochtenen Rckblenden sind hier kaum vorhanden und leider nicht gut gemacht.
Schade um paar gute Actionszenen und das Potential was eigentlich vorliegen wrde. Gerchten zu Folge ist dieser Film der erste einer neuen Trilogie...
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