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23. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

EAGLES OF DEATH METAL - I Love You All The Time-Live At The Olympia In Paris
Band EAGLES OF DEATH METAL
Titel I Love You All The Time-Live At The Olympia In Paris
Label/Vertrieb Eagle Vision
Homepage www.eaglesofdeathmetal.net
Veröffentlichung 04.08.2017
Laufzeit 102:00 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Die Alternative Rocker der Eagles Of Death Metal erlangten traurige Berhmtheit, als bewaffnete IS-Terroristen whrend eines Konzerts der Truppe im Pariser Club Bataclan (November 2015) 89 Menschen ermordeten. Die Musiker berlebten zwar den Anschlag, allerdings war der Brite Nick Alexander unter den Opfern, der fr die Band Merchendise Artikel verkaufte. Im Februar 2016 kehrten die EODM nach Paris zurck, um ihr damals abgebrochenes Konzert nachzuholen. Dieses Konzert fand allerdings nicht im Bataclan statt, sondern im Olympia Club, weil sich Frontmann Jesse Hughes durch dumme uerungen mit dem Bataclan Betreiber in Streit geriet. Er warf nmlich nach dem Anschlag dem Sicherheitspersonal des Bataclan vor, mit den Terroristen zusammengearbeitet zu haben. Naja, ich wei auch nicht wie er darauf kam, jedenfalls haben die EODM seitdem dort Hausverbot, was irgendwie auch nachvollziehbar ist. Aber der bekennende Republikaner Hughes ist ja bekannt fr seine groe Klappe, so beschimpfte er den frheren Prsident der USA Barack Obama als einen "kommunistischen Schwanzlutscher".

Es war natrlich ein hchst emotionaler Auftritt, zu dem die Band zig Freikarten an berlebende und Hinterbliebene des Massakers verteilten und der jetzt als Dokument auf DVD oder Blu-ray vorliegt. So wurde das zweite Stck "Don`t Speak (I Came To Make A Bang!)" unterbrochen, um innezuhalten und eine etwa 30 Sekunden lange "Schweigeminute" abzuhalten. Etwas spter zieht Jesse Hughes einen Schal mit den franzsischen Nationalfarben an, was vom Publikum natrlich mit tosendem Beifall honoriert wird. Ihm wird kurz nach Beginn des Konzerts ein T-Shirt mit der Aufschrift "Wannabe In Paris" berreicht, welches er fr alle gut sichtbar ber einen Verstrker auf der Bhne hngt. Ansonsten hlt sich der Frontmann aber mit allzu rhrseligen uerungen zurck, ist dennoch durch ehrlich aussehende Gestiken wie Hand auf dem Herz und Handksschen eng mit den franzsischen Fans verbunden und quasi stndig in Kontakt. Da ist es auch egal, dass er lngst nicht jeden Ton trifft, dafr aber klasse Gitarre spielen kann. Ansonsten trat die Band an diesem Abend gar mit 2 Drummern auf. Neben Josh Homme (Frontmann der Queen Of The Stone Age) nahm Julian Dorio auf dem Drumhocker Platz. Wie dem auch sei, mir gefllt der einfache Rumpelrock dieser Band ehrlich gesagt nicht allzu gut, aber unter dem besonderen Aspekt des Auftritts ist dieses Dokument fr die Fans ganz bestimmt eine lohnende Anschaffung. Als Bonus gibt es noch drei weitere Songs von einem Konzert in Los Angeles. Hier noch wie immer fr euch an dieser Stelle die Setlist:

-Ill Est Heures, Paris S' veille (Intro)
-I Only Want You
-Don`t Speak (I Came To Bang!)
-So Easy
-Complexitiy
-Whorehoppin` (Shit, Goddamn)
-I Love You All The Time
-Cherry Cola
-The Reverend
-Got A Woman
-I Got A Feelin (Just Nineteen)
-Stuck In The Metal
-Miss Alissa
-I Like To Move In The Night
-Secret Plans
-Wannabe In L.A.
-Bag O` Miracles
-Save A Prayer
-I Want You So Hard (Boy`s Bad News)
-Speaking In Tongues

Bonus-Songs aus L.A:
-Anything `Cept The Truth
-Bad Dream Mama
-Shasta Beast
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