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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - The Void
Band FILM
Titel The Void
Label/Vertrieb Ascot Elite/Universal
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Veröffentlichung 19.05.2017
Laufzeit 87:00 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Die Erffnungsszene von "The Void" macht mchtig Lust, sich diesen Horror-Film der beiden Regisseure Jeremy Gillespie und Steven Kostanski weiter anzusehen. Aus einem Haus auf dem Land rennt ein junger Mann in den nahen Wald, whrend 2 Mnner eine ebefalls flchtende junge Frau von hinten anschieen, ihren Krper mit Benzin bergieen und anznden. Schnitt und dann luft der Vorspann...Anschlieend rennt der zuvor geflchtete Mann mitten in der Nacht Sherriff Daniel Carter in die Arme. Da der Fremde stark blutet, bringt ihn Daniel ins nchst gelegene Krankenhaus, in dem auch seine Ex-Frau arbeitet. Von da an beginnt die Story Fahrt aufzunehmen, denn in der Klinik spielen sich fortan die verrcktesten Dinge ab, die ihr euch bei Interesse am besten selbst ansehen solltet...

"The Void" kann die starke Anfangsphase leider nicht ber die gesamte Spielzeit halten. Dafr ist die Story insgesamt viel zu holprig und an einigen Stellen wird es gar lcherlich. Die "Stars" dieser kandischen Croudfunding Produktion aus dem Jahr 2016 sind aber die hervorragenden Splatter-und Gore Effekte sowie die Querverweise an bekannte Vorbilder aus den siebziger und achtziger Jahren. Der Zuschauer wird dabei des fteren gedanklich auf eine falsche Fhrte gelockt, jedoch wird es dafr auch wie gesagt ganz schn verwirrend. So geht es als Belagerungsfilm wie in John Carpenters "Assault" los, in dem die Bsen aufgrund ihrer Kapuzen aussehen wie Mitglieder des Ku-Klux-Klan. Dann wendet sich das Blatt und man fhlt sich wie in einer Mischung aus "Alien" und "Die Krperfresser Kommen", bevor es dann schnurstracks in Richtung "Frankenstein" und vor allem Clive Barkers "Hellraiser" geht. Kennt der Zuschauer diese Filme, kann es sogar Spa machen sich diesen Film anzusehen, was die unterschiedlichsten Kommentare im Internet, die von grottig bis groartig reichen erklren. Jedenfalls geizt "The Void" nicht an ekligen und blutigen Szenen, die es mir mal wieder unerklrlich machen, weshalb der Streifen eine Freigabe ab 16 Jahren von den hirnverbrannten Verantwortlichen der FSK erhalten hat. Somit ist der "Uncut" Hinweis auf dem Cover wenigstens verdient, meistens ist es ja umgekehrt und selbst die Filme ab 18 sind jmmerlich verstmmelt. So kann ich behaupten, dass mich die 87 Minuten aufgrund der Effekt-Orgie sowie den gewollten Filmzitaten recht gut unterhalten haben. Bei der Sinnhaftigkeit der Story habe ich jedoch groe Gnade walten lassen. Bild-und Tonqualitt sind ganz okay, die Schauspieler unbekannt und die Extras bestehen nur aus dem Original Trailer sowie einer kleinen Trailer-Show.
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