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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Nightmare Detective
Band FILM
Titel Nightmare Detective
Label/Vertrieb Sunfilm Entertainment
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Veröffentlichung 27.07.2007
Laufzeit 105:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 6 von 15 Punkten
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Japan ist seit einigen Jahren ein Garant fr Horror Filme, was groe Erfolge wie die mehrteiligen "The Ring" und "The Grudge" Streifen bewiesen haben. "Nightmare Detective" ist ganz im Stile oben erwhnter Filme und handelt von einer jungen Polizistin namens Keiko, die eine angebliche Selbstmordserie bearbeiten muss. Die Opfer schlitzen sich mit einem Messer selber auf, whrend sie trumen. In den Trumen werden sie von irgendwas verfolgt (Handkameraoptik), whrend sie mit jemandem bers Handy reden. Dieser Mann scheint seine Opfer wohl zu hypnotisieren. Der Killer, Null genannt, da er ber die 0 des Handys angewhlt wurde, will oder soll zusammen mit den Opfern Selbstmord am Telefon begehen. Bevor das passiert sind sie aber schnell tot. Hilfe bekommt die Polizistin von einem Mann, der in die Trume anderer eindringen kann, was ihm aber Qualen bereitet. Dieser Mann (ein schauspielerischer "Prinz Valium") wird "Nightmare Detective" genannt. Die Welt des Films ist dunkel und grau. Die wenigen Akteure wirken generell recht verzweifelt. Als ein Kollege der Polizistin Null anruft begeht er im Schlaf Selbstmord. Daraufhin hilft ihr der Detective und gemeinsam versucht man den Killer zu stellen. Die Alptraumwelt ist oft von der realen nicht zu unterscheiden, der Film ist leidlich spannend, knnte von den Dialogen und der verworrenen Handlung her um einiges flotter und nachvollziehbarer sein. Die hbsche Hauptdarstellerin ist wie so oft in solchen Filmen schnell verzweifelt und nervt bis zum Ende mit Hysterie. Die letzten 20 Minuten kmpfen die drei Hauptdarsteller in Traumwelten und der uncharismatische Killer erzhlt Schwachsinn, aus dem der Zuschauer nicht schlau wird. Die blutigen Effekte sind alle Hand gemacht, aber auch nicht so zahlreich, lediglich Blut an sich, was durch die Schnittwunden entsteht, ist oft zu sehen.
Die Story ist von den "Nightmare On Elm Street" Filmen gemopst und wurde mit dem Mobiltelefon gekreuzt. Das ist nicht neu, was einige Filme wie "Nicht auflegen" in den letzten Jahren bewiesen haben. Als Bonusmaterial gibt es ein langes Interview mit den Regisseur, ein Making Of und nette kleine andere Features. Insgesamt ist der Film definitiv kein Highlight fr Horrorfans!
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