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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - The King's Choice - Angriff auf Norwegen (Blu-ray)
Band FILM
Titel The King's Choice - Angriff auf Norwegen (Blu-ray)
Label/Vertrieb Pandastorm Pictures (Edel)
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Veröffentlichung 14.04.2017
Laufzeit 130:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Nach und nach kommen durch die filmische Aufarbeitung etwaiger Lnder immer mehr Aspekte des Zweiten Weltkrieges ans Licht, diesmal versucht sich Norwegen mit "The King?s Choice - Angriff auf Norwegen" an so einem Projekt. In seinem Heimatland war der Streifen mit nahezu 700.000 Besuchern ein Kinohit, was bei 5 Millionen Einwohner insgesamt schon einmal ein beachtliches Ergebnis darstellt. Daraufhin wurde der Film auch fr die Oscar Shortlist eingereicht, und erscheint hierzulande nun auch frs Heimkino. Grundlage der Handlung bildet der Angriff Deutschlands auf Norwegen 1940, nachdem sich das Land eigentlich aus dem Krieg raushalten wollte, wie bereits beim Ersten Weltkrieg. Knig Haakon VII. flieht kurzerhand mit Sohn Olav und seiner restlichen Familie, befindet sich fortan aber im Zugzwang eine Entscheidung zu treffen. Auch der deutsche Abgesandte Curt Bruer versucht auf ihn einzuwirken. Soll Norwegen sich den deutschen Truppen ergeben, oder den Widerstand gegen die Wehrmacht aufrecht erhalten?

Genau um diese Frage dreht sich alles in "The King's Choice - Angriff auf Norwegen", und natrlich auch ein wenig die Hintergrnde der ganzen Geschichte. Hauptaugenmerk liegt dabei auf Knig Haakon und seinem Sohn, wobei die Kriegshandlungen eher einen Rahmen bilden, und nicht allgegenwrtig dargestellt werden. Es handelt sich dabei also eher um einen dialoglastigen Streifen, der von den Darstellern getragen werden soll. Das gelingt Leuten wie Jesper Christensen (Mr. White aus den Craig "Bond"-Filmen), Anders Baasmo Christiansen ("Kon Tiki") und Karl Markovics ("Grand Budapest Hotel", "Die Vermessung der Welt") auch ziemlich gut. Trotz des geschichtlich bekannten Ausgangs der Geschichte, fiebert man mit den Beteiligten mit. Strend empfand ich dabei die durchgehende Nutzung von Handkameras, da diese einfach eine vehemente Unruhe ins Geschehen bringen, was meist nicht von Vorteil ist. Ansonsten ist der Film ansprechend ausgestattet und gemacht, wenngleich die Lnge von 130 Minuten etwas kompakter htte ausfallen knnen. Wer sich fr die Thematik interessiert, drfte hier trotzdem gut aufgehoben sein. Bild und Ton selbst sind gut gelungen (vom Wackeln abgesehen), mit Bonusmaterial wird allerdings gegeizt.
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