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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - The Sea of Trees (Blu-ray)
Band FILM
Titel The Sea of Trees (Blu-ray)
Label/Vertrieb Ascot Elite Home Entertainment
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Veröffentlichung 13.01.2017
Laufzeit 107:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Ehrlich gesagt war mir bis vor Kurzem nicht bewusst, dass ich von Regisseur Gus van Sant doch schon so einige Filme gesehen habe. "My Private Idaho", "Drugstore Cowboy", oder die mainstreamigen "Forrester - Gefunden" und "Good Will Hunting". Auch fr das Remake von Hitchcoks "Psycho" zeichnete er sich verantwortlich, sowie fr diverse Musikvideos von Gren wie David Bowie, Chris Isaak und den Red Hot Chili Peppers. Die Werke der Jahre nach "Forrester" sind mir seine Werke nicht vor die Flinte gekommen, bis jetzt. Mit "The Sea of Trees" meldet sich van Sant zurck, und bringt mit Matthew McConoughey und Ken Watanabe zwei Darsteller in die Hauptrollen, die fr Qualitt brgen sollten. McC spielt darin den lebensmden Brennan, der sich aufmacht ins ferne Japan, um dort seinem Leben ein Ende zu setzen. Als Ort dafr hat er den Aokigahara Wald gewhlt, einen Platz an dem sehr viele Menschen Suizid begehen. Dort angekommen trifft er auf den Japaner Takumi, der sich ebenfalls umbringen wollte. Beide versuchen fortan den Wald zu verlassen, was sich jedoch als keine leichte Aufgabe herausstellt.

Die Zusammenfassung der Handlung ist recht kurz gehalten, weil diese einerseits ber die Laufzeit auch nicht viel mehr bietet, andererseits sonst auch zu viel verraten wre. Prinzipiell hat van Sant seine Geschichte recht einfach gehalten, und die Quintessenz des Ganzen ist dann irgendwo auch keine wirkliche berraschung mehr gewesen. Was ich ihm zu Gute halten muss ist, dass er trotz Verwendung gngiger Japan-Klischees einen Film geschaffen hat, der mich trotz seiner eigentlichen Einfachheit irgendwie doch zumindest unterhalten hat. Erwartet habe ich von einem Mann wie ihm aber etwas mehr Substanz, was schwer zu beschreiben ist, ohne in Spoiler-Untiefen zu waten. Darstellerisch habe ich mir von McConoughey und Watanabe einfach mehr erwartet, was sicher auch an den groen Rollen liegt, die der ehemalige Surferboy McC die letzten Jahre abgeliefert hat. Naomi Watts berzeugt in der Rolle als Brennans Frau auf gewohnte Weise. Insgesamt sollte man von dem Film nicht die Erwartungen haben, die man von Gus van Sant haben sollte, dann kann "The Sea of Trees" beim Zuschauer auch punkten. Besondere Tiefe oder das Feinfhlige aus seinen Independent-Zeiten findet man hier einfach nicht mehr. Ann Bild und Ton der Blu-ray gibt es nichts auszusetzen, whrend im Bonusbereich lediglich Trailer und eine kurze Featurette enthalten sind.
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