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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SOLITUDE AETURNUS - Hour Of Despair
Band SOLITUDE AETURNUS
Titel Hour Of Despair
Label/Vertrieb Metal Mind Productions
Homepage www.eternalsolitude.com
Veröffentlichung 23.07.2007
Laufzeit 140:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Jetzt muss ich erst mal eine Lanze fr das polnische Label Metal Mind Productions brechen, welches seit Jahren aufwendige, qualitative DVDs von Undergroundbands herausbringt, welche ihr Geld wirklich wert sind und immer mit gut aufgemachten Re-Releases auf sich aufmerksam macht! Das ist sehr lblich und eine feine Alternative gegen die immer grer werdende Anzahl an billig gemachten Musik DVDs und Alben! Nun gibt es auch eine DVD der Doom-Power Metaller Solitude Aeturnus! Natrlich ist das Artwork und die Aufmachung gut gemacht wie man es von Metal Mind kennt. Das Kernstck von "Hour Of Despair" ist ein Konzert aus Katowicz / Polen, wo die Amerikaner 12 Songs aus den verschiedenen Bandperioden zum Besten geben. Leider nur gute 70 Minuten, was etwas mager ist. Es wird aus unerfindlichen Grnden ein recht hektischer Schnitt allgemein aufgefahren, dabei werden oft die Instrumente in die Zoomfunktion genommen. Besser wre es gewesen die Band als Einheit zu prsentieren. Frontmann Rob Lowe ist ein super Snger, doch sein ungewhnliches Outfit mit der Priesterrobe, den schwarzen Fingerngeln und seiner Motorik sind ganz anders, als zu dem Zeitpunkt wo ich die Band vor ber 10 Jahren gesehen habe! Lowe war da bewegungsfreudiger, weniger ein Prediger von seinen Gesten, das sieht man auch auf einem der beiden schlimm gefilmten Bootlegkonzerte (Texas 1992). Immerhin gibt es zu dem Zeitpunkt einige Klassiker, welche in der aktuellen Setlist nicht drin sind (z.B. "Where Angels Dare To Tread").Das andere Konzert (von 1988) hingegen ist genauso furchtbar vom Bild und hat die Urformation der Band als Besetzung, wo lediglich Bandboss John Perez dabei war. Da dies immer noch nicht langt, gibt es ein kurzweiliges Interview mit Lowe und Perez, sowie teils schlecht zu lesende Dinge wie Biografie, Discografie, Bildergalerien. Nett, aber nicht essentiell! Sicherlich htte man aus der Band noch mehr rausholen knnen, aber da die Musiker selten live spielen und das Gesamtpaket qualitativ hochwertig ist, kann ich Fans der US-Doomster das Teil dennoch ans Herz legen. Ganz ehrlich!
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