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14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Der Island-Krimi
Band FILM
Titel Der Island-Krimi
Label/Vertrieb Studio Hamburg Enterprises
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Veröffentlichung 09.12.2016
Laufzeit 90:00 & 90:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Die deutsche Darstellerin Franka Potente hat seit ihrem ersten Filmauftritt in "Nach fnf im Urwald" (1995) eine durchaus steile Karriere hingelegt. Nach Tykwers "Lola rennt" war sie ohnehin in aller Munde, konnte kurz darauf erste Rollen in Hollywood ergattern ("Blow", "Storytelling"), bevor ihr Ruf in L.A. dann durch ihre Rolle in den "Bourne" Filmen gesetzt war. Immer wieder trat die in der Stadt der Engel lebende Potente in deutschen Filmen auf, prsenter war sie aber in diversen US-Serien wie "Copper", "The Bridge - America", "Shield" oder "Dr. House". Nun ist sie wieder in einer ARD Produktion zu sehen, und zwar den beiden Titeln "Der Tote im Westfjord" und "Tod der Elfenfrau", welche unter "Der Island-Krimi" bei uns nun auf DVD zu haben sind.

Potente spielt darin die islndische Autorin Solveig Karlsdottir, die unvermgens in ein Verbrechen hineingezogen wird, als sie ihre Mutter in ihrem Heimatort besucht. Ein Jugendfreund liegt dort tot im Hafen, und Solveig glaubt nicht an einen Unfall, wie die Polizei zuerst annimmt. Sie stellt Nachforschungen an, und kommt einer viel greren Sache auf die Spur. Im zweiten Fall kommt Solveig einmal mehr mit der Elfenwelt in Kontakt, an die schon ihre Mutter glaubt, denn die islndische Elfenbeauftragte wurde ermordet. Natrlich kann Solveig auch hier nicht einfach die Polizei ihren Dienst tun lassen, und ermittelt auf eigene Faust.

Man kann sicher schon erkennen, dass die ganze Schose nach Schema-F abluft, wie von den deutschen Krimi-Produktionen gewohnt. Auch eine Franka Potente bringt da nicht mehr Glanz und Gloria rein, geschweige denn ihr Ehemann Derek Richardson ("Hostel" 1 und 2, "Anger Management"), der hier als ihr Filmbruder eine kleinere Rolle inne hat. Die Landschaftsaufnahmen Islands sind schn und gelungen eingefangen, aber die Geschichten zweckmssig gehalten und sie werden durch eingestreute seichte Mystery-Elemente unntig verquast. Insgesamt sind die Darsteller auf ordentlichem Niveau, die zwei Filme selbst aber eben genauso. Wer sonst Gefallen an solchen Werken findet, wird auch mit "Der Island-Krimi" glcklich werden, fr alle anderen drften vielleicht etwas enttuscht sein. Wie bei solchen Verffentlichungen blich wurde am Bonusmaterial gespart.
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