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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Term Life - Mörderischer Wettlauf
Band FILM
Titel Term Life - Mörderischer Wettlauf
Label/Vertrieb Concorde Video
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Veröffentlichung 03.11.2016
Laufzeit 93:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Peter Billingsley ist im Filmgeschäft vielfältig unterwegs, so hat er doch auch bei der Produktion von "Iron Man 3" oder "Trennung mit Hindernissen" mitgewirkt, war früh als Kinderdarsteller unterwegs, auch die Arbeit als Cutter oder im Soundtrackbereich sind ihm nicht fremd. Regie führte er erst bei zwei Spielfilmen, darunter "All Inclusive", auf dessen Hauptdarsteller Vince Vaughn er nun auch für seine zweite Arbeit "Term Life - Mörderischer Wettlauf" zurückgriff. Vaughn mimt hier Nick Barrow, der nach einem schiefgelaufenen Coup nun korrupte Cops und wütende Gangster im Nacken sitzen hat. Damit seine Tochter finanziell abgesichert ist, schließt er eine Lebensversicherung auf sie an, die jedoch erst in ein paar Tagen greift. Diese Zeit versucht er damit zu verbringen vor seinem Gefolge zu fliehen, sich seiner Tochter wieder anzunähern und zeitgleich herauszufinden, was bei dem Job in die Binsen ging.

Nun ist klar, das klingt für einen 90 Minuten dauernden Action-Thriller etwas viel an Vorhaben. Andererseits muss man sagen, dass die Prämisse mit der Versicherung thematisch fast völlig an Bedeutung verliert, und was bleibt ist dann ein Road-Movie von Vater und aufmüpfiger Tochter auf der Flucht. Dabei gibt's die ein oder andere kleine Actionsequenz in Form von Geballer, auf große Wendungen oder Überraschungen wird obendrein verzichtet. Was "Term Life - Mörderischer Wettlauf" aus dem Sumpf der Mittelmäßigkeit holt sind dann doch die Darsteller. Vince Vaughn war zu lange auf Komödienrollen abonniert, und gefällt mir nach "True Detective" Staffel 2 abermals in seiner ernsten Rolle (trotz der unsagbar hässlichen Frisur respektive Perücke). Hailee Steinfeld als Tochter weiß ebenso zu überzeugen, und auf der dunklen Seite der Macht gibt Bill Paxton sein Stelldichein. Auch kurz vorbeischauen dürfen Terrence Howard, Jon Favreau und Jordi Molla, was die Sache gekonnt abrundet.

Ein unterhaltsamer Abend ist mit "Term Life - Mörderischer Wettlauf" definitiv drin, auch wenn in allem einfach mehr drin gewesen wäre. Zu Grunde liegt dem Film übrigens die gleichnamige Graphic Novel von AJ Lieberman, der auch für das Drehbuch gewonnen werden konnte. Dem Vernehmen nach weicht der Streifen allerdings teils ziemlich von der Vorlage ab, was ich in Unkenntnis derer allerdings nicht belegen kann. Neben dem Hauptfilm haben sich leider keinen Extras auf die DVD geschlichen.
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