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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Der Ring des Drachen
Band FILM
Titel Der Ring des Drachen
Label/Vertrieb Studio 100
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Veröffentlichung 07.10.2016
Laufzeit 180:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 6 von 15 Punkten
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Im Vorfeld von "Die falsche Prinzessin" und der Serie "Prinzessin Fantaghiro" drehte Ex-Horror Regisseur Lamberto Bava ebenfalls den wieder Mal in deutscher Co-Produktion (was Darsteller wie Billie Zckler und Sophie von Kessel erklrt) entstandenen Fantasystreifen "Der Ring des Drachen" (1994). Mit "Django" Franco Nero als "eroberunsgwtiger" Knig unbesiegbar dank dieses besagten Ringes habe ich mir viel erhofft. Jedoch ist der Streifen schlecht gealtert und erinnert wenn berhaupt eher an diverse Trash Filme der Achtziger. Das liegt an dem offensichtlich geringen TV-Budget und den heutzutage drollig bis lachhaften Animatronik Effekten bei den Monstern / Tieren (Wolf, Drache etc.) die aussehen wie Figuren aus dem "Phantasialand". Wenn dann noch der Knig mit angeblich riesigem Land noch eine mehr als offensichtliche Langhaarpercke trgt, seine ach so riesige Armee aus drei bis fnf dauervermummten Kriegern besteht und der Palast aussieht wie ein Zimmerchen mit etwas "1001 Nacht" Dekoration, kratzt man sich als Zuschauer mehr als einmal den Kopf! Das gilt auch fr die Handlung: Der Knig findet bei einem seiner Eroberungskreuzzge in einem Studiowald mit aktiver Windmaschine ein Baby und nimmt dieses als Tochter an, was die Wlfe (verzaubert) als Spitzel gedacht haben. Dieses Kind namens Selvaggia (Sophie von Kessel) reift zur schnen Frau und drangsaliert ihre Schwester als Kind bse und als Erwachsene listiger. Als Prinzessin Desideria (Anna Falchi) einen Gemahl aus den vom Vater unterworfenen Prinzen (!) diverser Knigreiche finden soll, was auf einem putzigen Turnier stattfinden soll, verhilft sie einem rebellischen Jngling namens Prinz Viktor zur Flucht und macht sich auch aus dem Staub um an Ende das Ganze Komplott aufzudecken und natrlich glcklich zu werden. Dazwischen gibt es viel Abwechslung und Reiter die durch Wlder, Wsten, etc. reiten damit der Zuschauer die Gre des Reiches kapieren soll. Die sprechenden Puppen der Prinzessin erinnern teils an Horrorfilme wie "Chucky" aber auch an die "Sesamstrae" was die Zerrissenheit des Machwerkes zeigt. Die Handlung ist teils konfus und die 180 Minuten des ehemaligen Zweiteilers sind fr die dnne Handlung zu wenig, so dass Lngen nichts Ungewhnliches sind. Fr kleine Kinder ist das Ganze nichts, Erwachsene sind auch nicht das richtige Klientel eher fr Italofans die auf puren Trash stehen und davon nicht genug bekommen knnen! Fans von Streifen wie "Ator" wissen was zu tun ist.
Das Bild ist fr das Alter des Streifens gut, Extras gibt es keine. Auf einer alten DVD Version gab es ein Special mit dem Regisseur mit satten 30 Minuten Laufzeit, komische Sache.
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