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25. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

JOE BONAMASSA - Live at the Greek Theatre
Band JOE BONAMASSA
Titel Live at the Greek Theatre
Label/Vertrieb Mascot Label Group/Rough Trade
Homepage www.bonamassa.com
Alternative URL www.facebook.com/joebonamassa
Veröffentlichung 23.09.2016
Laufzeit 125:18 Minuten
Autor Tony Werner
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Joe Bonamassa, seines Zeichens Workerholic, bringt, nachdem er im Mrz sein aktuelles Album "Blues of Desperation" verffentlicht hat, nun mit "Live at the Greek Theatre" wieder Livematerial und damit neues Futter fr seine Fans und alle die es werden wollen. Im Zuge der letztjhrigen "Three Kings Tour" quer durch die USA und in insgesamt 14 Amphitheatern, zeigt diese Aufnahme das Finale in Los Angeles. Genauso wie bei "Muddy Wolf", auf welcher schon Muddy Waters und Howlin Wolf Tribut gezollt wurde, ist dies nun eine Hommage an drei weitere Giganten des Blues. Die Rede ist von Alber King, Freddie King und B.B. King, deswegen auch die "Three Kings Tour", das leuchtet ein. Nun aber zum Filmmaterial und was soll ich dazu noch gro sagen, es ist groartig! 22 Songs von drei unglaublichen Knstlern, dargeboten von einer fabelhaften Band und einem der besten Bluesgitarristen unserer Zeit, mal ehrlich, da kann doch fast nix mehr schief gehen. Herr Bonamassa zeigt mal wieder was er kann, interpretiert die Lieder so, dass jedes seine eigene Note bekommt, natrlich erkennt man einen B.B. King Song, der hat dann eben aber auch einen "Bonamassa" Stempel. Die elfkpfige Band, unter anderem bestehend aus Schlagzeuger Anton Fig, Kirk Fletcher an der Gitarre, Reese Wynans an Klavier und Hammond Orgel, macht wirklich einen fantastischen Job, genau wie die drei Backgroundsngerinnen welche als stimmliche Untersttzung fungieren. Und da offenbart sich der einzige Knackpunkt an dieser sonst makellosen Liveaufnahme, welcher darin besteh dass Joe Bonamassa's Stimme einfach zu zahm ist fr diese Art von Musik. Was bei seinen eigenen Songs positiv heraussticht, der samtweiche, soulige Gesang ohne Ecken und Kanten, funktioniert bei Covern eben nicht immer. Es fehlt der Dreck, das Kratzige in der Stimme und von Zeit zu Zeit dieser sarkastische Unterton, was allen drei Kings gemein war. Aber man muss auch bei einem so groen Musiker und Perfektionisten einmal aufdecken was nicht ganz so perfekt ist. Die Bild- und Tonqualitt ist der Hammer und mit ber zwei Stunden Laufzeit wird dem Zuschauer oder Hrer wirklich was geboten.
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