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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Zeitsprung - Slipstream
Band FILM
Titel Zeitsprung - Slipstream
Label/Vertrieb Studio Hamburg Enterprises
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Veröffentlichung 15.04.2016
Laufzeit 85:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 5 von 15 Punkten
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Ja, es gibt Filme mit dem Thema Zeitreise die machen richtig Laune! "Donnie Darko", "Zurck in die Zukunft", "Predestination", "Frequency", "Triangle", um nur ein paar wenige zu nennen! Und dann gibt es Filme wie "Zeitsprung - Slipstream", der 2005 unter der Regie von David van Eyssen entstand. Die Handlung dreht sich um einen Wissenschaftler namens Stuart, der einen PDA in Hnden hlt, mit dem man die Zeit zehn Minuten zurckdrehen kann. Just als er sich sein Gehalt in der Bank damit ein paarmal mehr als erlaubt auszahlen mchte, wird diese berfallen. Der brutale Gangster Briggs strmt mit seinen Mannen den Laden, und nimmt zu allem bel Stuart den heigeliebten PDA ab. Zusammen mit FBI-Agentin Tanner versucht man nun den PDA wiederzubekommen, und natrlich Schlimmeres zu verhindern, denn Briggs ist ein gar garstiger Zeitgenosse, und macht auch gerne von der Schusswaffe Gebrauch.

Das klingt in erster Line richtig gut, htte es auch werden knnen, wurde es leider nicht. Optisch hat man zwar nie das Gefhl einen zu gnstig produzierten Film zu sehen, da Eyssen auf mannigfaltige Spielereien wie Slow-Motion und Filter zurckgreift, aber er bertreibt es damit auch ziemlich. Obendrein ist es die Logik, die hier bis zum Zerreien provoziert wird, auch wenn man dies in Filmen ber Zeitreise nicht allzu gro herausziehen sollte. Darstellerisch sind mit Sean Astin ("Herr der Ringe"), Ivana Milicic ("Banshee", "Paycheck") und Vinnie Jones ("Snatch") zwar fhige Leute am Start, von denen mich aber nur Vinnie in gewohnt psychopathischer Manier berzeugen konnte. Knnte "Zeitsprung - Slipstream" noch durch die flotte Inszenierung punkten, wenn man obiges nicht all zu strenswert empfindet, erschwert leider die deutsche Synchro den verbliebenen Schauwert. Diese klingt stellenweise ziemlich doof und lieblos, und die Dialoge sind obendrein nicht der Weisheit letzter Schu. Alles in allem kann man sich dieses Vehikel sicher mal anschauen, aber wirklich nur, wenn man nichts Besseres zu tun hat. Die DVD ist qualitativ ordentlich, Bonusmaterial hat man sich geschenkt.
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