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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Die Hüterin Der Wahrheit
Band FILM
Titel Die Hüterin Der Wahrheit
Label/Vertrieb Polyband/WVG
Homepage www.polyband.de
Veröffentlichung 26.08.2016
Laufzeit 96:00 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 11 von 15 Punkten
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"Die Hüterin Der Wahrheit" (FSK 12) ist ein dänischer Fantasy Film und bietet gelungene familiengerechte Unterhaltung. Ausnahmsweise schreibe ich mein Fazit mal an den Anfang dieser Rezension, denn so kurz und schmerzlos könnte sie aussehen, wenn ich schreibfaul wäre und das schöne Wetter zurzeit im Freibad mit meinem 13-jährigen Sohn ausnutzen könnte. Dem ist aber nicht so, er ist krank und deshalb haben wir uns diesen Film auch gemeinsam angesehen.

Der Untertitel lautet übrigens "Dina`s Bestimmung" und der Trailer wirbt mit dem Slogan "Die Saga beginnt". Könnte also gut sein, dass es zukünftig noch mehrere Teile mit der Hauptdarstellerin Rebecca Emilie Sattrup als Dina gibt. Die junge Dame hat nämlich übernatürliche Fähigkeiten, die sie von ihrer Mutter geerbt hat. Wenn Dina in die Augen ihrer Gegenüber blickt, kann sie die Sünden bzw. Vergehen der Vergangenheit sehen und den Betreffenden sogar dazu veranlassen, dass er sich für die begangenen Taten schämt. Das ist der Aufhänger zu einer Geschichte, die in einem Königreich namens Dunark angesiedelt ist. Dina`s Mutter soll einem legitimen Thronfolger ein Mordgeständnis entlocken, was sie jedoch kategorisch ablehnt. Der ist nämlich unschuldig, woraufhin ihre Mutter von den Schergen des Bösen gefangengenommen wird. Nun ist Dina auf sich allein gestellt und wird auf der Suche nach der Wahrheit in eine Geschichte hineingezogen, bei der sie die fiese Intrige aufklären muss und dabei auf Hexen, Drachen, Bösewichte und Zauberer trifft, aber auch echte Freundschaft kennenlernt.

Schön zu sehen, dass die Skandinavier nicht nur düstere Krimikost beherrschen, sondern auch im Fantasy Genre eigene Maßstäbe setzen können. Im Hintergrund bleibt immer das Mutter-Tochter Verhältnis gegenwärtig und man spürt, wie eine übernatürliche Fähigkeit an einer kindlichen Seele nagen kann. Der Film ist zwar ebenfalls etwas düster, aber nicht allzu sehr, so dass nicht die Gefahr besteht, dass die Kids ab 12 Angst bekommen könnten. Familiengerecht eben. Auch die CGI-Effekte sind sehr gelungen, die Drachen könnten durchaus die lebendig gewordenen Adaptionen aus "Drachenzähmen Leicht Gemacht" sein.

Extras: Interviews mit Cast und Crew, ein Beghind The Scenes sowie der Original Trailer. Bild und Ton auf der blauen Scheibe sind ebenfalls voll in Ordnung, so dass mein o.a. Fazit ein überaus positives ist für die Zielgruppe junger Heranwachsender sowie den Eltern, die mit ihren Sprösslingen noch gerne Fantasy Filme schauen.
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