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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SEVEN WITCHES - Years Of The Witch
Band SEVEN WITCHES
Titel Years Of The Witch
Label/Vertrieb Locomotive Records
Homepage www.sevenwitches.net
Veröffentlichung 22.06.2007
Laufzeit 150:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Ich bewundere Gitarrist Jack Frost irgendwie, der unzhlige Besetzungen mit jede Menge Sngern und einige Plattenfirmenwechsel mit seiner Band Seven Witches berlebt hat. Leider ist der Mann, dessen Ex-Bands auch eine groe Liste umfasst (u.a. Metalium, Savatage) und auch also Soloknstler im Geschft ist, bislang fr mich immer nur zweite Liga im Metalgeschft gewesen. Nicht schlecht, aber auch nicht packend, gutes Mittelfeld eben. Glcklicherweise hat er mit Helstar und Vicious Rumors Snger (auch einer der berall dabei ist) James Rivera seit einiger Zeit einen superben Frontmann am Start, der alle Lieder der Band gut intonieren kann. Ob er noch dabei ist? Keine Ahnung auf der letzten Platte sang ja Alan Tecchio.. Lassen wir uns davon nicht aus dem Konzept bringen, die mir vorliegende DVD "Years Of The Witch" beschftigt sich, wie Cover und Titel andeuten mit der Geschichte der Band. Herz der DVD ist ein Clubkonzert mit James Rivera, der schwarze Handschuhe mit einem silbernen Armband trgt, was etwas weiblich und albern aussieht. Wohl sein Markenzeichen.. Ansonsten bietet der Mann eine gute Gesangsleistung fr alle Phasen der Band und auch die Combo an sich agiert fr ein Quartett ordentlich. Jedoch finde ich gerade Bandboss Jack Frost etwas hftsteif, aber sehr sympathisch. Auf anderen Aufnahmen ist der Live voll die Rampensau. Der wirkt hier immer als habe er Angst, dass seine Frisur verrutscht. Sound und Bild sind genauso wie die Kamerafhrung nur Durchschnitt und in Ordnung fr eine Band mit geringem Budget. Seven Witches sind halt Underground und nicht Maiden. Im Gegensatz zu anderen Bands, die nur ein Konzert auf eine DVD machen, haben Seven Witches richtig rangeklotzt mit vielen Rubriken. Bei "The Story Of The Witch" erzhlt Jack unterhaltsam, unterlegt mit Bildern die Bandgeschichte, was ruhig auch ausfhrlicher htte sein knnen. Es gibt dann noch ein Interview und Jack spricht mit dem langjhrigen Produzenten der Band. Wem das noch nicht reicht, der bekommt Bootlegaufnahmen aus verschiedenen Jahren und den Song "Camelot" im Wandel der Zeit. Anfangs gibt es eine Aufnahme mit Bobby Lucas am Gesang, dann Wade Black und zuletzt James Rivera. Coole Sache, dieser Vergleich!
Insgesamt eine ordentliche DVD, wo halt nur das optische nicht so von praller Qualitt ist, aber der Enthusiasmus permanent greifbar ist.
Zwei Sachen kapier ich aber nicht: 1. Warum ist diese friedliche DVD ab 16? 2. Wieso gibt es keine deutschen Untertitel?
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