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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - The Kingdom of Dreams and Madness (Blu-ray)
Band FILM
Titel The Kingdom of Dreams and Madness (Blu-ray)
Label/Vertrieb Universum Film GmbH
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Veröffentlichung 27.05.2016
Laufzeit 118:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Jedem Anime-Fan, und mit Sicherheit auch sonstigen Filmfans, drfte das japanische Studio Ghibli ein Begriff sein. Im Jahr 1985 wurde das Studio unter der Leitung von Hayao Miyazaki und Isao Takahata gegrndet, die ein Jahr zuvor mit "Nausica aus dem Tal der Winde" einen berraschungserfolg hinlegten. Seither versorgte man uns aus Japan mit Filmen wie "Die letzten Glhwrmchen", "Das wandelnde Schloss", "Chihiros Reise ins Zauberland" und "Prinzessin Mononoke", wobei die letzten beiden die erfolgreichsten in der Geschichte von Ghibli waren. Nun erscheint hierzulande die Dokumentation "The Kingdom of Dreams and Madness" der japanischen Dokumentarfilmerin Mami Sunada auf Scheibe.

Sunada war das Glck vergnnt 2013 einige Zeit in den Rumlichkeiten von Studio Ghibli zu filmen, just in dem Jahr, in dem mit "Die Legende der Prinzessin Kaguya" und "Wie der Wind sich hebt" die letzten beiden Filme Miyazakis und Takahatas in die japanischen Kinos kamen. Aufgrund von Umstrukturierungen ist die Zukunft des Studios unbekannt, wohingegen in dieser Doku schon mehr als deutlich wird, dass man die Zeiten dem Ende zugehen sieht. Trotzdem ist Sunadas Werk neben der Melancholie die das mit sich bringt sehr leichtfig und geradezu elegant inszeniert. Sie hat dies alles im Alleingang gefilmt, alles ist sehr ruhig gehalten. Mal bekommt Einblick in den Alltag, das Zeichnen selbst, die Personen werden einem nhergebracht.

Fans der Studi Ghibli werden sich hier sicher wohlfhlen, da solche Einblicke in die Arbeitsweisen und die Hintergrnde wohl eher selten sein drften. Es wurde brigens auch dabei belassen die komplette Geschichte im O-Ton laufen zu lassen, und lediglich deutsche Untertitel zu verwenden, in meinen Augen eine wichtige und gute Entscheidung. In den Extras gibt es noch einige Szenen die es nicht in den Film geschafft haben, sowie ein paar andere interessante Dinge wie ein Treffen mit John Lessetter von den Pixar-Studios. Eine wirklich gelungene Verffentlichung, die hoffentlich ihr Publikum finden wird.
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