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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Synchronicity (Blu-ray)
Band FILM
Titel Synchronicity (Blu-ray)
Label/Vertrieb Edel Germany GmbH
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Veröffentlichung 06.05.2016
Laufzeit 100:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Zeitreisen sind ja nicht erst seit der Blockbuster-Reihe "Zurck in die Zukunft" ein Thema im filmischen Bereich. Schon "Die Zeitmaschine" aus dem Jahr 1960, nach der Vorlage von H. G. Wells aus dem 19. Jahrhundert, war nicht der erste, sicher aber einer der bekanntesten Vertreter seiner Zunft. Eine Liste von Werken die Zeitreisen als Bestandteil der Handlung hat wre ziemlich lang, und nun befasst sich Regisseur Jacob Gentry mit "Synchronicity" abermals mit einer solchen Geschichte. Die eigentliche Handlung zu errtern wre fehl am Platz, da egal wie kurz man dies abhandeln wrde etwas verraten wird, was irgendwie relevant fr den weiteren Verlauf wre. Es geht um einen Physiker der eine Zeitmaschine erfindet, eine mysterise junge Frau, einen zwielichtigen Konzernchef, und dem was sich aus dieser Konstellation so ergeben mag. Das muss reichen.

Auch wenn Gentry im Low Budget Bereich gearbeitet hat um "Synchronicity" zu realisieren, muss man ihm attestieren, dass der Streifen optisch um ein vielfaches wertiger daherkommt! Dstere und khle, an den Klassiker "Blade Runner" erinnernde Bilder, dazu ein oldschoolig klingender Synthie-Soundtrack, das sind die Zutaten, die den Zuschauer einiges erwarten lassen. Darstellerisch greift er auf recht unverbrauchte Gesichter wie Chad McKnight ("The Signal", auch von Genrty), AJ Bowen ("The Sacrament", "The Guest") und Brianne Davis zurck, whrend Michael Ironside ("Scanners", "Total Recall") in einer Nebenrolle die einzig alteingesessene Prsenz darstellt. Da die Leute ihre Sache gut machen, kein Grund zur Beanstandung. Die Inszenierung selbst ist bewusst ruhig gehalten, und legt keinen Anspruch auf groe Action und dergleichen, was aber zur Geschichte selbst passt.

Das Problem was dem Film anhaftet ist, dass er mit zunehmender Laufzeit stetig verwirrender und unlogischer wird. Dass Logik bei Filmen mit Zeitreisethematik nicht zwingend gro geschrieben werden kann ist klar. Wieso man aus einer doch recht simplen Geschichte dann ein derartig verworrenes Konstrukt zimmert, steht auf einem anderen Blatt. Wenn man sich an solchen Dingen nicht strt, "Synchronicity" ist ja in diesem Metier kein Einzelfall, dann kann man mit dem Streifen eine unterhaltsame Zeit verbringen. Mag sein, dass man mehr Durchblick bekommt, wenn man sich einer Zweitsichtung widmet, aber das ist nicht meine Vorstellung des Ganzen. Sehenswert ist Gentrys Film wegen der Optik und des Soundtracks dennoch, das muss man offen und ehrlich zugeben. Schn zu sehen, was mit schmalem Geldbeutel entstehen kann, entgegen den heutigen Multimillionen Dollar Produktionen.
Die Scheibe selbst bietet auer ein paar Trailern keinerlei Extras, Bild und Ton sind auf gutem Niveau angesiedelt.
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