Navigation
                
18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Knock Knock (Blu-ray)
Band FILM
Titel Knock Knock (Blu-ray)
Label/Vertrieb Universum Film GmbH
Homepage Homepage suchen ...
Veröffentlichung 29.04.2016
Laufzeit 100:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 6 von 15 Punkten
>>Als E-Mail versenden
Eli Roth, mein persnlicher Freund und Kupferstecher... nicht! Ich will den guten Mann nicht per se schlechtreden. Er ist bekennender Horrorfan, Busenkumpel von Onkel Tarantino und der Brenjude. Nebenbei fr mich das Beste, was er bisher so vollbracht hat. Als Regisseur lie er mich bisher mehr oder weniger im Regen stehen. "Cabin Fever" war fr mich ok, "Hostel" 1 und 2 ebenso nicht die erhofften Heilsbringer und seinen Kannibalenflick "Green Inferno" bekam ich mangels Interesse noch nicht zu Gesicht. Auch was er so produziert ist allenfalls im mittleren Segment des Unterhaltsamen anzusiedeln. Ich hab den Buben aber ja noch nicht ganz aufgegeben, und nachdem ich auch Keanu Reeves ganz gerne sehe, war durchaus eine gewisse Vorfreude auf "Knock Knock" am Start. Also lasse ich den ollen Eli abermals an meinen Player klopfen.

Die Synopsis der Schose drfte ja hinlnglich bekannt sein. Evan ist ehemaliger DJ und mittlerweile Architekt, lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern glcklich in einem Vorort. Die Ehedame ist Knstlerin und grade tierisch beschftigt, weswegen der arme Evan bedingt seiner sexuellen Befriedigung ziemlich das Nachsehen hat. bers Wochenende will er arbeiten, sie fhrt mit den Kids an den Strand. Just als Evan sich mit etwas Gras in Stimmung bringen will klopft es an der Tr. Herein lsst er zwei durchnsste und augenscheinlich notgeile Teenies, die ihn immer mehr bedrngen. Der Geist ist willig, das mnnliche Fleisch jedoch schwach, und ein halb gezwungener Double-Blowjob konnte noch jeden Ehemann in die Knie zwingen - oder auch auf die Knie. Es folgt eine Nacht mit hemmungslosem Gejodel, die nicht ohne Folgen bleibt, denn die zwei Keulen wollen das Haus partout nicht verlassen....

Obwohl die Geschichte vllig offensichtlich und x-beliebig daherkommt, und jeden zweiten Home-Invasion Streifen beschreiben knnte, hat man ja durchaus Hoffnung, dass das durch ordentlich Terror wieder wettgemacht wird! Unser Filmfan Eli jedoch scheint in seinem Leben zu wenige Filme der Art gesehen zu haben, und kocht wieder einmal sein eigenes Sppchen. Das Problem ist hierbei sicher nicht einmal, dass die beiden notgeilen Gren von 27 und 28 Jahre alten Frauen verkrpert werden! Mitunter sehen die zwischendurch wirklich minderjhrig aus, wenngleich auch nicht wenn sie gerade dabei sind Keanu den Reeves zu polieren. Die beiden nerven anfangs mit ihrer Entschuldigungsarie, aber auch das muss ja so sein um die Szenerie einzuluten. Sptestens ab der Hlfte des Films, wenn es eigentlich in die Vollen gehen kann, nerven die beiden aber wirklich mit ihren pausenlosen Kindereien!

Dazu kommt ein Reeves der nie ein Schauspielgott war, dem hier aber smtliche Dummddelaktionen in den Scho gelegt werden, so dass er im Grunde vllig handlungsunfhig durchweg nur noch rumwimmert, und man ihm am liebsten selbst eine schieben wrde. Obendrein kommen dann noch zwei drei dicke Logiklcher Marke "Meine Fresse, wieso denn blo!", und ein Ende das mir auch nicht richtig schmecken wollte, auch wenn es rein von der Logik (ja, selbst in so einem Film setze ich die in Teilstcken noch voraus) her noch einigermaen stimmig ist. Die Intention des Ganzen halte ich auch fr leicht fragwrdig, bzw. zu hohl, aber das ist wohl das bel, welches mit Eli so einhergeht.

Es bleibt somit ein belangloser Reigen rumnervender Akteure die sich durch den Film gngeln, und insgesamt erscheint "Knock Knock" somit einfach langweilig und ideenlos. Auch die Aktionen die von den Mdels so gefahren werden sind stellenweise eher peinlich als zweckdienlich, und wieso Evan nicht in der Lage ist da was entgegenzusetzen fragt man sich sowieso vehement. Hauptsache Keanu darf seine Big Nipples gro in die Kamera halten, darauf hat die Welt gewartet. Nach einer noch unterhaltsamen ersten Hlfte bleibt mir also nur noch der Griff zur endgltigen Wertung, und von Roth erwarte ich auer maximal Durschnitt eben nix mehr. Wie der immer wieder Geldgeber fr seine Ausgsse findet erschleicht sich mir mal so garnicht. Wer hier brigens Sex und Gewalt erwartet wird eher enttuscht sein, das ist alles so 16er-konform wie es nur sein kann. Die blaue Scheibe bietet eine gute Qualitt sowie entfallene Szenen, ein Making-Of und die obligatorischen Trailer.
<< vorheriges Review
SALTATIO MORTIS - Zirkus Zeitgeist - Live aus der Groen F [...]
nchstes Review >>
JUDAS PRIEST - Battle Cry


Zufällige Reviews