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25. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DEEP PURPLE - From The Setting Sun...in Wacken
Band DEEP PURPLE
Titel From The Setting Sun...in Wacken
Label/Vertrieb Universal Music / Universal
Homepage www.deeppurple.com
Veröffentlichung 2015
Laufzeit 164:00 Minuten
Autor Martin Stark
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Die britische Hardrock-Institution Deep Purple ist beziehungsweise war bis vor kurzem eine der ganz wenigen wirklich relevanten Bands die noch nie in "Wacken" gespielt haben. Das sollte sich 2013 ndern und (wenig berraschend) nun gibt es eine Doppel-Live-Konserve mit DVD sowie wahlweise auch eine BluRay separat. Gefilmt wurde das Spektakel mit rund zehn HD-Kameras und lsst optisch wie klanglich keinerlei Wnsche offen. Der starke Sound geht nicht zuletzt auf Eike Freese (Dark Age) und Alex Dietz (Heaven Shall Burn), die beide unter der Supervision von Purple-Basser Roger Glover fr den Mix verantwortlich zeichnen. Die besondere Atmosphre des Festivals wird ebenso eingefangen wie die berraschenderweise immer noch ausgiebig vorhandene Spielfreude der mittlerweile ja doch deutlich betagten Herren. Beim unvermeidlichen ber-Klassiker "Smoke On The Water" taucht dann pltzlich mit Uli John Roth (Ex- Scorpions) ein bekannter Gast auf und macht dieses Konzert zustzlich zu einem ganz besonderen Abend. Auch wenn sicher jeder Purple-Fan bereits diverse Live-Dokumente der Briten im Schrank hat, ist doch dieser kombinierte Bild- und Tontrger ebenso wie das zeitgleich und an anderer Stelle in diesen Hallen besprochene Werk "...To The Rising Sun (In Tokyo)", welches auf derselben Tour mitgeschnitten wurde, sicher eines der besten der letzten Jahre. Und da gab und gibt es ja traditionell einige...
Die Setlist versucht einen Spagat zwischen Songs neueren Datums wie "Vincent Price", individuellen Stcken wie "Into The Fire" sowie den unvermeidlichen Klassikern der Marke "Strange Kind Of Woman" oder "Space Truckin'", die gerade bei einer Festival-Show wie dieser unverzichtbar sind. Mit "Black Night" gibt es lediglich einen einzigen Song aus der riesigen Diskographie der Briten, den Gillan nicht selbst eingesungen hat. Die Instrumentalisten bekommen allesamt einen kleinen aber nie aufdringlich wirkenden Solo-Spot um ihre individuelle Klasse zu zeigen. Ebenso sollte eine opulent aufgemachte 3LP Erwhnung finden. Schade jedoch, dass es beide Live-Alben nicht zusammen in einer schmucken Box oder hnlichem gibt. Bei sowas ist das Label doch sonst immer sehr kreativ...

Tracklist:

1. Highway Star
2. Into The Fire
3. Hard Lovin' Man
4. Vincent Price
5. Strange Kind Of Woman
6. Contact Lost
7. Well-dressed Guitar
8. Hell To Pay
9. Lazy
10. Above And Beyond
11. No One Came
12. Don Airey Solo
13. Perfect Strangers
14. Space Truckin'
15. Smoke On The Water (feat. Uli Jon Roth)
16. Green onion / Hush
17. Black Night
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