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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Prey-Die Beute  (Blu-ray)
Band FILM
Titel Prey-Die Beute (Blu-ray)
Label/Vertrieb Polyband/WVG
Homepage www.polyband.de
Veröffentlichung 30.10.2015
Laufzeit 135:00 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 10 von 15 Punkten
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In letzter Zeit schieen ja Serien und Mini-Serien geradezu wie Pilze aus dem Boden und fr die Filmfans wird es immer schwerer den berblick zu bewahren. Auch die Briten beteiligen sich mit vielen Beitrgen auf dem Markt, wovon nicht nur "Sherlock" zeugt, die wohl erfolgreichste, sondern auch Formate wie "Luther" oder "Ripper Street", um mal im Krimi-Genre zu bleiben und von denen es schon mehrere Staffeln gibt. Die echten Mini-Serien dagegen, bei uns heit dies Fernseh-Format ja schlicht Mehrteiler, haben in Grobritannien dagegen eine lngere Tradition.
"Prey" ist keine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Michael Crichton, so viel schon mal vorab. Vielmehr ist es eine Mini-Serie im wahrsten Sinne des Wortes, denn sie umfasst nur 3 Folgen a 45 Minuten. Da frage ich mich wirklich, wieso man keinen Spielfilm daraus gemacht hat, vor allem weil die Geschichte dann letztendlich auf diese Weise viel zu schnell beendet wird. Sie beginnt mit einem Unfall eines Gefangenentransporters, in dem der ehemalige Cop Marcus Farrow (John Simm) sitzt und ihm die Mglichkeit zur Flucht geboten wird. Der soll fr den Tod seiner Frau und seines Sohnes verantwortlich gewesen sein, was natrlich nicht stimmt. In den drei Episoden muss er als Krimineller auf der Strae seine Unschuld beweisen und nebenbei noch die wahren Tter dingfest machen.
Sicherlich erinnert die Geschichte zuerst einmal an die Mutter aller Serien "Auf Der Flucht", dem Straenfeger aus den USA aus den Sechzigern. Auch John Simm ist ein erfahrener Seriendarsteller, so spielte er schon vor acht Jahren die Hauptrolle in "Life On Mars", ebenfalls eine britische Produktion. "Prey" ist auch wirklich spannend in Szene gesetzt und bietet ordentliche Unterhaltung, allerdings auch nichts Auergewhnliches. Denn das Manko ist eben, dass aufgrund der Krze die Personen nicht bis ins letzte psychische Detail dargestellt werden knnen.
Technisch ist bei der blauen Scheibe alles im grnen Bereich, jedoch sind auch keinerlei Zusatz-Informationen als Bonus enthalten. Da wre sicherlich mehr mglich gewesen.
Wer auf harte, britische Krimis steht ist hier alles in Allem aber genau an der richtigen Stelle.
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