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11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Return to Sender (Blu-ray)
Band FILM
Titel Return to Sender (Blu-ray)
Label/Vertrieb Ascot Elite Home Entertainment
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Veröffentlichung 08.09.2015
Laufzeit 94:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Die ehrgeizige Krankenschwester Miranda will sich zur OP-Schwester ausbilden lassen und hat an sich kein Privatleben. Auer ihrem kleinen Huschen was sie etwas renovieren will und ihrem Vater (Altstar Nick Nolte) hat sie wenig Kontakte. Die Kolleginnen von der Arbeit haben ihr ein Blinddate organisiert damit die Mittdreiigerin mal endlich unter die Haube kommt. Doch zum Date kommt ein Mann namens William zu frh, sie lsst ihn rein und er vergewaltigt sie. Nach seiner Verhaftung und Verurteilung versucht sie ihr altes Leben aufzunehmen, was aber nur bedingt klappt. Sie renoviert ihr Haus, das mit dem OP Job rckt in weite Ferne, als sie anfngt ihrem Vergewaltiger Briefe zu schreiben welche die erste Zeit ungelesen zurck kommen. Doch sie gibt nicht auf und baut eine Beziehung zu ihm auf was in Besuche gipfelt die sich nach seiner Entlassung in Hilfsarbeiten an ihrem Haus uern! Ihr Vater ist entsetzt doch dann ist der Film zu Ende und dieses will ich nicht verraten, obwohl es sich Thriller und Krimifans denken knnen. Alles ist recht ruhig und langsam in Szene gesetzt, bis auf ganz wenige Szenen ist der Streifen gewaltfrei und setzt ganz auf seine Hauptdarstellerin. Viele Schauspieler gibt es eh nicht in diesem Film. Im Gegensatz zu diversen "Eine Frau sieht rot" Verschnitten ist "Return To Sender" um einiges subtiler da hier bei mir fr die "Heldin" kaum Sympathien aufgebaut werden und diese vielleicht genauso gestrt wie der Tter ist, jedoch nie jemanden ein Leid zugefgt hat. Der wird brigens recht sympathisch fr solch eine Rolle von Shiloh Fernandez gut gespielt. Vielleicht kann man den Streifen als kontrovers bezeichnen. Insgesamt sicherlich eine ordentliche Sache, aber beileibe kein Muss und recht vorhersehbar. Wenn ich ehrlich bin erfhrt man auch nicht wirklich warum die Dame so anders ist, der frhe Tod der Mutter knnte vielleicht ein Hinweis sein. So ist die Geschichte teilweise etwas unausgegoren. Keiner fragt auch nach, warum sie den Straftter im Gefngnis besucht und am Ende gar immer sehr modisch und krperbetont dort auftaucht. Da "Return To Sender" irgendwie auch distanziert die Figuren und die Geschichte prsentiert - quasi wertfrei wird auch nicht jeder damit zufrieden sein! Somit ist das Ergebnis leider durchschnittlich.
Das Bild ist der HD Scheibe angemessen.
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