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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - The Canal - Du kannst dem Bösen nicht entkommen (Blu-ray)
Band FILM
Titel The Canal - Du kannst dem Bösen nicht entkommen (Blu-ray)
Label/Vertrieb Universum Film GmbH
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Veröffentlichung 13.03.2015
Laufzeit 93:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Der irische Regisseur Ivan Kavanagh hatte zwar bisher keinerlei große kommerziellen Erfolge zu verzeichnen, und dürfte somit auch den wenigsten bekannt sein, allerdings haben seine Filme und Kurzfilme immerhin die einschlägigen Festivals begeistert, und auch einige Preise eingeheimst. Sein neuester Streifen "The Canal - Du kannst dem Bösen nicht entkommen" wurde dann doch mal von einem größeren Label unter seine Fittiche genommen, und nun bringt ihn Universum auch bei uns in die Regale. Die Handlung ist recht schnell erzählt. David lebt mit seiner Familie in einem alten Haus am Kanal. In seiner Funktion als Filmarchivar findet er heraus, dass im Jahr 1902 der damalige Besitzer seine Frau erschlug und die Kinder ertränkte. Als David seine Frau in Verdacht hat ihn zu betrügen, und sie dann auch noch plötzlich verschwindet, steht alsbald er selbst auf der Liste der Hauptverdächtigen ganz weit oben. Natürlich häufen sich auch seltsame Erscheinungen und Visionen, und auch der Zuschauer muss sich fragen, ob da vielleicht Übersinnliches am Werk sein könnte. Wie unschwer zu erkennen ist, gewinnt diese Geschichte keinen Innovationspreis, denn die Liste derartig gelagerter Filme dürfte ziemlich lang sein. Die Handlung dümpelt erst einmal eine ganze Zeit etwas vor sich hin, um dann aber doch die Spannungsschraube anzuziehen, und dafür zu sorgen, dass Kavanaghs Werk dann doch nicht Totalausfall wird. Etwas gewöhnungsbedürftig wirkt die Herangehensweise zwar durchaus, aber die Mischung aus Psycho-Thriller mit Gruselelementen funktioniert insgesamt gesehen doch relativ gut. Ein Highlight in diesem Genre wird dem Zuschauer mit "The Canal" zwar nicht geboten, und sicher beißt man auch nicht vor Erschaudern in die Sofalehne, aber man wird angemessen unterhalten. Darstellerisch werden ebenso keine Bäume ausgerissen, aber solide Leistungen geboten, und was Effekte, Kamera und Settings angeht sieht man, dass der Regisseur seinen Beruf gelernt hat. Wenn Kavanagh künftig noch etwas an den Feinheiten schleifen würde, dann könnte man sich durchaus einen gewichtigeren Streifen von ihm vorstellen. Optisch und was den Sound angeht, kann man über die Qualität der blauen Scheibe nicht meckern, und im Bonusbereich befinden sich neben den üblichen Trailern noch einige Interviews.
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