Navigation
                
17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - WWE Payback 2014
Band FILM
Titel WWE Payback 2014
Label/Vertrieb WVG Medien GmbH
Homepage de.wwe.com
Veröffentlichung 29.08.2014
Laufzeit 240:00 Minuten
Autor Mario Loeb
Bewertung 10 von 15 Punkten
>>Als E-Mail versenden
Das WWE Payback PPV fand am Sonntag, den 8. Juni 2014 statt. Das PPV gehrt zu den Neueren im Kalender der Wrestling Promotion und wurde erst zum 2. Mal ausgetragen. Vorneweg, auch wenn das Jahr noch nicht ganz zu Ende ist, wird es zu den Besseren gehren. Zwar hatten nicht alle Matches die gleiche Qualitt, aber es gab durchaus einige Highlights. ber diesem PPV schwebte vor allem eine Frage: Wrde Daniel Bryan erscheinen und seinen Titel abgeben oder wrde Stephanie McMahon ihre Drohungen wahr machen, wenn er sich weigern sollte. Diese Frage wurde dann an diesem Abend auch selbstverstndlich beantwortet und wer die Antwort noch nicht kennt, kann mit der vorliegenden Blu-Ray nichts verkehrt machen und wird ausserdem noch mit ein paar unterhaltsamen Matches belohnt. Gestartet wurde mit dem US Title Match zwischen Sheamus und Cesaro. Ich muss gestehen, dass ich zu diesem Zeitpunkt wenig mit dem Match anfangen konnte, vor allem da ich Cesaro durchaus einen richtigen Push gnnen wrde, aber eine Fehde mit Sheamus um den US Title nicht gerade fr ein gutes Mittel dafr gehalten habe. Das Match, das beide aber sehr stark darstellte, war wirklich ein guter Opener und man demontierte Cesaro damit auf keinen Fall. Schnes erstes Match. Auch wenn das Tag Team Match Cody Rhodes & Goldust vs Rybaxel nicht unbedingt versprach der Hit zu werden, wurde es dann dank Goldust und Cody doch ganz unterhaltsam mit einem berraschenden Ende. Mit Ryback kann ich aber immer noch nichts anfangen und der Sohn von Mr.Perfect kann zwar im Ring durchaus berzeugen, aber leider ist er meiner Meinung nach vllig uncharismatisch. Viel Charismatischer ist Rusev auch nicht, obwohl er mit Lana wenigstens eine hbsche Ringbegleiterin bei sich hat, die einem aber auch Angst machen kann. Wenn dann so ein Brocken wie Rusev auch noch auf einen ebenso grossen Brocken Big E stt, erwartet man eigentlich auch nicht viel und es war wenig berraschend, dass auch nicht soviel Unterhaltsames dabei herauskam. Zustzlich liegt mir aber auch die Russland und USA- Fehde mit dem Blick auf Europa mehr als nur schwer im Magen und ich verstehe auch nicht ganz, dass die WWE versucht mit Bilder von Prsident Putin Heat zu ziehen. Das mag zwar funktionieren und man nutzte ja auch schon frher andere Konflikte zu seinen Zwecken, aber ich finde das nicht sehr
geschmackvoll. Das Match zwischen Kofi Kingston und Bo Dallas wurde durch einen Beatdown an Kofi durch Kane beendet, aber der Sinn dahinter hat sich mir nicht wirklich erschlossen - auch nicht im Nachhinein bei Betrachten der Blu-Ray. Fast genauso viel Sinn hatte die wenig spannende Fehde um den Intercontinental Title zwischen Bad News Barrett und Rob Van Dam. Der Storyaufbau war bis dahin so dnn, dass man das Ergebnis schon erahnen konnte. Da die beiden aber durchaus Knner im Ring sind, lieferten sie sich einen tollen Schlagabtausch bei dem es fr den Zuschauer nichts zu Meckern gab. Wesentlich besser war da schon der Storyaufbau fr das Last Man Standing Match zwischen Wyatt und Cena, das zum dritten Mal zustande kam. Das Match hielt das was es versprach und hatte mit der Wyatt Family und den Usos, die immer wieder ins Match eingriffen, schne Momente und war sicher das Match des Abends. Auch wenn ich mir ein anderes Ende gewnscht htte, haben alle Beteiligten durch das Match gewonnen. Weniger Glck hatten da die Diven, die in ihrem Match durch Paige und Alicia Fox vertreten waren. Schade, sie konnten ihr sptes Spotlight nicht nutzen und das Match war schwach. Zum Abschluss sollte es dann zu dem groen Match zwischen The Shield und der groen Evolution kommen, die immerhin gemeinsam schon auf 31 WWE Titel zurckblicken knnen. Was soll man also sagen? Das Match hielt, was man sich versprach, auch wenn ich die Evolution - vor allem Bautista - mal wieder zu schwach dargestellt gesehen habe. Das Match hatte aber alles zu bieten was man sich wnscht, von Sprngen vom Titantron durch Seth Rollins bis hin zu einer Triple Power Bomb von Evolution an Roman Reigns durch den Kommentatorentisch. Eine glatte EINS dafr. Fazit: Payback kann mit zwei Klassematches aufwarten und bis auf das Diven Match gab es keinen Totalausfall. Als Bonusmaterial bekommt man noch ein Interview, das Renee Young mit Sheamus gefhrt hat, das Payback Kickoff Match zwischen Hornswoggle und El Torito (Hair vs. Mask Match) und ein im Vorfeld des Pay-per-Views entstandenes Interview von Nikki Bella.
<< vorheriges Review
QUEEN - Live At The Rainbow
nchstes Review >>
V.A - Celebrating Jon Lord (Blu-ray)


Zufällige Reviews