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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - House of Death
Band FILM
Titel House of Death
Label/Vertrieb 3L Vertriebs GmbH & Co. KG
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Veröffentlichung 20.03.2014
Laufzeit 85:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Repacks von Filmen die bereits eine oder mehrere DVD-Verffentlichungen bei uns erfahren haben, sind momentan wieder gro in Mode. So ergeht es auch dem Streifen "House of 9", der dank dem blichen deutschen Titelbingo zwischendurch mal "Locked" heien durfte, und nun unter dem verheiungsvollen Namen "House of Death" erneut in den Regalen landet.
Neun Leute werden auf offener Strae entfhrt. Sie wachen in einem Haus auf, das vollkommen verrammelt ist. Keiner kommt raus, keiner kennt sich und keiner wei warum er hier ist. Klingt vertraut? Sicherlich, denn diese Grundthematik wurde in Filmen wie "Cube" oder "SAW" ja mittlerweile ausgiebig bedient. Als man sich langsam beschnuppert ertnt eine Stimme. Sie verkndet, dass einer im Haus berleben wird, und derjenige welche bekommt 5 Millionen Dollar! Anfangs bewart man noch die Fassung und glaubt an einen dummen Scherz - es wird jedoch schnell klar, dass es alles andere als das ist.
Ohne groe Erwartungshaltung an das Werk aus dem Jahr 2005 herangegangen, bekam ich berraschenderweise einen schnden, kleinen Eskalationsfilm! Die Spannung baut sich langsam auf, und der Film macht das, was auch "Cube" schon super vorgemacht hat: Er hlt sich gro nicht mit Erklrungen auf!
Die neun Menschlein sind allesamt verschiedenster Coleur, aber es wird geschickt umgangen, dass die Leute versuchen herauszubekommen, warum sie da sind. Das spielt im Grunde keine groe Rolle. Das Hauptaugenmerk liegt darauf, die Beziehungen der neun untereinander im Haus darzustellen. Die wachsende Hoffnungslosigkeit und die zunehmend eskalierende Situation, die durch den heimlichen, gesichtslosen Beobachter geschrt wird, vorerst ohne Wissen der "Gste". Mehr sollte man an dieser Stelle aber nicht verraten, um die Spannung aufrecht zu erhalten. Das Budget des Films war sichtlich nicht sehr hoch - die Kulissen beschrnken sich jedenfalls auf eine fast leere, kalte Villa. Ebenso sind bei den Darstellern ausschlielich Dennis Hopper und Kelly Brook wirklich bekannt - der Rest fgt sich aber ebenfalls aus Darstellern zusammen, die ihre Rollen gut auszufllen wissen.
Freunden derartiger Unterhaltung kann man diesen Streifen auf jeden Fall mal ans Herz legen, falls sie ihn nicht ohnehin schon kennen. An Extras hat man hier erwartungsgem gespart, und neben dem Trailer lediglich die Biographie vom mittlerweile verstorbenen Dennis Hopper beigefgt.
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