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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - The Killing - Eine Stadt in Angst
Band FILM
Titel The Killing - Eine Stadt in Angst
Label/Vertrieb 3L Homevideo
Homepage www.3l-homevideo.de
Veröffentlichung 20.02.2014
Laufzeit 93:00 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 2 von 15 Punkten
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Ach Du Schande, was zum Geier ist das denn? Na was wohl, eine Neuauflage unter anderem Titel. Ursprnglich hie der Streifen "Children Of Wax" und stammt aus dem Jahr 2005. Da dieses Recyceln oft bei miesen Billigstproduktionen Anwendung findet, war ich schon vorher gewarnt. Und dieses Gefhl, hat mich nicht getuscht, denn "The Killing - Eine Stadt in Angst" ist nichts anderes, als der Bodensatz der Actionthriller-Sparte. Irgendwo im Ostblock in kurzer Zeit schluderig zusammengedreht, ein paar wackelige Bilder von Berlin mit reingeschnitten, drei halbwegs bekannte Darsteller aus dem B-Sektor dazu und fertig ist der Grostadt-Thriller. Nette Idee, aber das Ergebnis lsst absolut zu wnschen brig. Die Geschichte ist jetzt auch nicht sonderlich originell. Berlin soll Schauplatz eines Bandenkrieges sein, Trken gegen Neonazis. Nach und nach tauchen mehrere Kinder der einen Partei verstmmelt und gettet auf und die andere wird dafr verantwortlich gemacht. Das hat natrlich Kloppe und Anschlge zur Folge. Was zunchst keiner wei ist, dass ein Killer sein Unwesen im Milieu treibt, der eigentlich hinter der Mordserie steckt. Sehr spannend... ist das nicht. Den Vogel schiet der vllig gelangweilte Armand Assante ab, der hier einen trkischen Polizisten spielt. Ich habe selten so eine lustlose Schauspielerleistung gesehen. Naja, vielleicht hat er schnell gemerkt, in was fr einem Mist er gelandet ist. Ein weiteres bekanntes Gesicht ist mit Daniel Bernhardt an Bord. Frher hat er noch eine gute Figur in dem ein oder anderen ordentlichen B-Klopper gemacht ("Bloodsport 2"), aber hier kann er letztenendes auch nichts reissen. Fr den einizigen Lichtblick ist Udo Kier verantworlich, denn wie man einen irren spielt wei der und das macht er mal wieder so witzig berzogen, dass es einfach Spa macht. Dafr gibt es zwei Punkte, die ich eigentlich wieder htte abziehen mssen, weil das Machwerk zu allem berfluss auch noch um vier Minuten gekrzt ist.
Auch rein technisch ist das Teil eine mittelschwere Katastrophe: mieser Schnitt, kein Gefhl fr atmosphrische Kameraarbeit und schlussendlich thront ber allem das billige Filmmaterial, welches nicht selten an eine gnstige TV-Serie erinnert. Diesen Schrott braucht kein Mensch.
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