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17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - The Legend of the Red Reaper - Dämon, Hexe, Kriegerin (Blu-ray)
Band FILM
Titel The Legend of the Red Reaper - Dämon, Hexe, Kriegerin (Blu-ray)
Label/Vertrieb Ascot Elite Home Entertainment
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Veröffentlichung 04.03.2014
Laufzeit 99:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 1 von 15 Punkten
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Das Cover und der Titel lassen etwas solides erahnen, doch die ganzen Lobhuldigungen auf der Rückseite der Blu-ray machen mich sehr stutzig!
Leider ist der Fantasystreifen "The Legend Of The Red Reaper" es nicht wert auf Blu-ray geschaut oder gekauft zu werden, da es quasi noch nicht mal ein B oder C Streifen ist, sondern eine Art Fanfilm der zwar ein superbes HD-Bild und ein paar wirklich nette Landschaftsaufnahmen besitzt, aber ansonsten gar nichts zu bieten hat. Die Geschichte ist so dermaßen wirr und flach das es weh tut. Als Filmstudenten Werk auf Youtube der 10-15 Minuten dauert wäre dies NOCH in Ordnung.
Es dreht sich um eine ewig junge aber schon 100 Jahre alte Frau namens Red Reaper die auf einmal als Halbdämon von Menschen gejagt wird und mit anderen Halbdämonen sogenannten Reapern gegen das Böse kämpft (oder so). Die Menschen locken sie in eine Falle und lassen sie ausbluten damit sie mit ihrem Blut ,was Stärke verleiht die Burg der Reaper angreifen können. Doch die als Kind von ihrer Mutter für dessen Blut an einen Dämon verkaufte ist nicht tot, besagter Dämon (wurde auch für tot gehalten) kehrt ebenfalls zurück und der Mann den sie liebt ist stark verwundet.
Das ist irgendwie die wirre Story die durch verschwommene Rückblenden und innerer Monolog der Heldin irgendwie erzählt wird. Ansonsten ist der Film eine Aneinanderreihung von Szenen die langweilig sind und von unfreiwilligem Humor strotzen aber trotzdem nicht witzig sind. Dauernd im Wald oder vor den wenigen Kulissen wird von A nach B gerannt, Blödsinn geredet oder gekämpft. Dabei gibt es dilettantische Schwert-und Faustkämpfe, etwas Blut, Perücken ohne Ende und Dämonen die an die Bösen bei "Stargate Atlantis" und den Sänger von Cradle Of Filth erinnern (wenn der nicht so klein wäre).
Um etwas Abwechslung zu bringen wurden verschiedene Filter auf das Material gelegt, was recht seltsam aussieht. Ach ja, Hauptdarstellerin Tara ist auch Regisseurin dieses Machwerkes.
1 Punkt für Cover und Bildqualität, Extras gibt es natürlich auch keine.
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