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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Daydream Nation
Band FILM
Titel Daydream Nation
Label/Vertrieb Universum Film GmbH
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Veröffentlichung 14.02.2014
Laufzeit 93:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Es ist immer wieder eine nette Angelegenheit, wenn ein Regisseur fr einen Independentfilm, der in aller Regel ja ohne viel Budget auskommen muss, eine recht namhafte Besetzung zusammenbekommt. So geschehen auch bei Michael Goldbachs kanadischem, ich nenne es mal so, Drama "Daydream Nation", fr das er Leute wie Josh Lucas, Kat Dennings und Andie McDowell gewinnen konnte.
Angesiedelt ist die Geschichte in einer kleinen Stadt, in die Caroline mit ihrem Vater zieht. Dass dies nicht gerade die Wunschlocation fr ein 17-jhriges Stadtmdchen darstellt, sollte klar sein. Allerdings ist der Ort nicht gnzlich normale Provinz, denn ein nicht zu lschendes Feuer in einer Fabrik wtet dort, und zustzlich treibt auch noch ein Serienkiller sein Unwesen. In diesem Szenario bandelt Caroline sogleich mit ihrem Lehrer Berry an, und auch ihr drogenabhngiger Mitschler Thurston kommt in den Genuss ihrer krperlichen Zuneigung.
Wo dies alles hinfhrt, bzw. zu was es gut sein soll, das erfhrt man dann am Ende des Streifens. So oder so hnlich, denn so richtig rund ist Goldbachs Werk dann doch nicht geworden. Einerseits ein waschechtes Coming-of-Age Drama mit komdiantischen Einflssen, andererseits wird auch etwas Mystery eingestreut. Das wrde insgesamt gut passen, auch wenn der Lynch-Vergleich vom Cover vielleicht hchstens mit einer Prise Twin-Peaks-Feeling zu erklren ist, die durch die Kleinstadt-Atmosphre vorherrscht. Die Darsteller sind mit Lust und Laune dabei, und insgesamt ist das Alles auch unterhaltsam und einigermaen spannend anzuschauen, aber fr den groen Wurf fehlt dem Gesamtwerk einfach das gewisse Etwas. Vielleicht htte man die Nummer mit dem Serienkiller weglassen sollen, denn unter dem Strich ist dieser Aspekt nicht wirklich ntig gewesen. Alles in allem wei "Daydream Nation" aber seine Schuld zu begleichen, und den Zuschauer definitiv gut zu unterhalten. Mehr mchte dieser Film sicher auch gar nicht sein, im Gegenzug zu dem ebenso auf dem Cover zum Vergleich herangezogenen "Donnie Darko".
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