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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - The Winner takes it all
Band FILM
Titel The Winner takes it all
Label/Vertrieb 3L Vertriebs GmbH & Co. KG
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Veröffentlichung 23.01.2014
Laufzeit 90:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 6 von 15 Punkten
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"Geld macht nicht glcklich". Auch wenn da viele nicht zustimmen wrden, so ist es doch ein fest verankerter Satz in den Kpfen der Menschen. Dies zum Thema haben sich sicherlich schon einige Filme gemacht, so auch das Regiedebt des spanischen Kurzfilmregisseurs Rodrigo Cortes aus dem Jahre 2007, "The Winner takes it all". Dieser erschien vor ein paar Jahren bereits bei uns unter dem Alternativtitel "The Contestant - Der Kandidat", und findet nun seine Wiederverffentlichung unter neuem Titel.
Hier geht es um Martin Cirko, der in einer Fernsehshow unverhofft zu einem riesigen Vermgen kommt. Dies besteht allerdings aus Sachwerten wie Autos, Yacht, Luxusvilla ect. und die wollen unterhalten werden. Da Cirko aber genau eines nicht hat, Geld, hat er nun die liebe Not eben jenes aufzutreiben. Die Freude whrt also nur kurz, denn nun geht es darum Kredite zu bedienen, Finanzbehrden zu fttern und aus der Abwrtsspirale wieder herauszukommen.
Puh, anhand der Coverangaben erwartet man hier eine Komdie, was man bekommt ist dabei aber die groe Frage. Teils wirkt das Gesamtwerk einfach zu konfus und undurchdacht. Viele Szenen sind zwar in der Tat witzig gemeint und funktionieren auch so, passen jedoch nicht ins Gesamtbild. Dieses ist ebenso nicht schlssig, denn am Ende fragt man sich was der Regisseur denn nun eigentlich aussagen mchte. Sicherlich bietet man dem Finanz- und Kreditsystem gut Kontra, aber es bleibt lediglich bei Anstzen, die nie zu Ende gefhrt werden. Zudem ist der gesamte Aufbau hektisch und dadurch oft auch anstrengend fr den Zuschauer. Darstellerisch berzeugt die Besetzung zwar durchaus, aber es bleibt der Eindruck eines unrunden Streifens, der stellenweise sehr unterhaltsam daherkommt, aber auch schnell wieder vergessen ist. Gelegentlich wurden Assoziationen zur franzsischen Mediensatire "39,90" mit Jean Dujardin in mir wach, dessen Qualitt kann das Werk von Cortes allerdings zu keiner Zeit erreichen.
Auf der DVD befinden sich im Bonusbereich lediglich der obligatorische Trailer, sowie eine Bildergallerie.
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