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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - WWE - Legends Of Mid-South Wrestling
Band FILM
Titel WWE - Legends Of Mid-South Wrestling
Label/Vertrieb WVG Medien GmbH
Homepage de.wwe.com
Veröffentlichung 25.10.2013
Laufzeit 240:00 & 240:00 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Zu einer Zeit, als es in den Staaten noch weitaus mehr als eine Handvoll Wrestlinligen gab, existierte das Territorial-System. Neben der WWWF (der heutigen WWE) und der NWA war Midsouth Wrestling wohl die grte und bekannteste dieser regionalen Ligen.
Hier entstanden einige groe Stars des Pro-Wrestling. Viele von ihnen fanden spter sogar noch einen Platz beim jetzigen Primus, der WWE.
Diese hat in ihren Archiven gestbert und Midsouth Wrestling ein Denkmal in Form einer 3er-DVD / Doppel-Blu-ray gesetzt, vielmehr ihren grten Stars.
Ted Dibiase, der als Million Dollar Man im MacMahon Imperium Karriere machen sollte, Jake Roberts, JYD, der Junkyard Dog, sie alle wurden in Bill Watts Liga gro, und auf "Legends Of Midsouth Wrestling" werden sie recht umfassend portraitiert.
Ich bin zwar kein groer Freund des Old School Wrestling, doch diese Zusammenstellung konnte selbst mich teilweise zu euphorischen Reaktionen vor dem heimischen TV-Gert bewegen. Ted Dibiase vs. Jim Duggan in einem Tuxedo Coal Miner's Glove Steelcage
Niemals htte ich gedacht, dass das funktionieren knnte, doch da schwebten mir ja auch noch der Dibiase und der Duggan aus den 90ern vor Augen herum. Hier befanden sich beide mehr oder minder auf ihrem Zenit und lieferten sich, trotz alberner Sonderregeln (schon mal so viele auf einmal gesehen?!) ein richtig heftiges Match mit einem krassen Finish.
Auch Dibiases Match gegen Ric Flair lie den spteren Million Dollar Man in meinem Ansehen steigen, bestritt er es doch mit einer heftigen Verletzung... ok, das kann man auch dumm finden, aber die damalige Zeit erforderte definitiv ihre Opfer.
Magnum T.A., Rick Steiner, "Dr. Death" Steve Williams und auch Sting und der Ultimate Warrior, damals gemeinsam als The Bladerunners unterwegs, wuchsen in der Liga zu greren Stars.
Sehr amsant finde ich die enthusiastischen Publikumsreaktionen und den Kommentar von Jim Ross, der sich bisweilen kaum mehr einkriegt.
Midsouth wurde dann irgendwann zur UWF, zur Universal Wrestling Federation. Man wollte internationaler klingen und vor allem mit der WWE mithalten. Dass dieses Unterfangen letztlich scheiterte, ist bekannt und lag, wie man erfhrt u.a. an der lkrise zu dieser Zeit.
Die Geschichten und Hintergrundinfos im Wechsel mit einigen wichtigen Matches der Promotion ergeben ein informativ-unterhaltsames Ganzes, dass man sich als Wrestlingfan mit einem gewissen Geschichtsbewusstsein ruhig mal geben sollte.
21, teils arg blutige Matches, die auf der Blu-ray Version um sechs weitere aufgestockt werden wissen grtenteils zu gefallen. Insgesamt finden sich rund 2 Stunden Bonusmaterial auf der blauen Disc.
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