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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ERIC CLAPTON - Crossroads Guitar Festival 2013
Band ERIC CLAPTON
Titel Crossroads Guitar Festival 2013
Label/Vertrieb Rhino/ Warner Music Group Germany
Homepage www.crossroadsguitarfestival.com
Veröffentlichung 15.11.2013
Laufzeit 150:00 & 150:00 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Alle drei Jahre ld Eric Clapton zum groen Treffen der Gitarrenknstler ein. Das "Crossroads Festival", welches 1998 als Untersttzung seines Crossroad Centers in Antigua ins Leben gerufen wurde, fand dieses Jahr zum fnften Mal, am 12. und 13. April, im Madison Square Garden statt. Regelmig versammeln sich etliche Gromeister um Clapton, um Kohle fr die Betreuung von Drogen- und Alkoholkranken zu sammeln. So sorgte die Gsteliste auch 2013 fr ein begeistertes Publikum und Vorfreude der Zuschauer im heimischen Wohnzimmer, mich eingeschlossen. B.B. King, Jimmie Vaughan, Buddy Guy, Jeff Beck, Taj Mahal, Booker T., The Allman Brothers Band und viele andere beeindruckende Musiker standen zwei Tage im Rampenlicht. Die vorliegende Doppel-DVD zeigt Mitschnitte von 45 Musikstcken in knapp fnf Stunden, die Quantitt passt also schon mal. Neben der ein oder anderen seichten Country-Nummer, gefllt mir der Querschnitt aus Blues, Rock und vereinzelten kurzen Ausflgen zum Jazz sehr gut. Die Setlisten setzen sich aus Klassikern und ein paar weniger bekannten Songs der Interpreten zusammen. Meine persnlichen Hhepunkte sind "Born Under A Bad Sign", welches von den Blues Brothers Band-Mitgliedern Steve Cropper und Matt Murphy (der leider krperlich sehr abgebaut hat), sowie Booker T., Albert Lee und weiteren vorgetragen wird. Weiter finde ich die Auftritte von B.B. King und Buddy Guy, welcher mal wieder den Preis fr das schrillste Hemd bekommen wrde, einfach legendr. Das sind absolute Genies und ich finde es wirklich toll, dass die Altherren bei so einem Projekt mitmachen. Ebenfalls erwhnenswert ist das Duett von Taj Mahal und Keb' Mo', die sich uralten Robert Johnson-Stcken annehmen und fr die Essenz des Blues zustndig sind. Zum Schluss steht nochmal das komplette Ensemble eng an eng auf der Bhne - strahlende Gesichter ohne Ende und endlich geht das Publikum auch mal richtig mit.
Inhaltlich gibt es rein gar nichts an diesem lohnenswerten Mitschnitt auszusetzen. Aber warum die Technikfraktion beim Bild geschludert hat, erschliet sich mir nicht. Es sollte eigentlich heute mglich sein, selbst auf DVD ein halbwegs passables Bild zustande zu bringen. Hier gibt es permanent Unsauberkeiten, so viel "Schnee" sieht man sonst nur auf schlechten Wiederverffentlichungen alter Filme. Zudem muss am ersten Tag irgendwas mit Claptons Mikrofon nicht in Ordnung gewesen sein, das bersteuert nmlich bei mehreren Liedern. Die Bildqualitt und kleine Tonmacken sind mir persnlich nicht so wichtig, wie die Leistungen der Knstler, aber zumindest kleine Abzge muss es deswegen geben. Trotzdem bleibt eine tolle, einzigartige Zusammenkunft groartiger Musiker, die berwiegend einfach Spa macht.
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