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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - The Doll Master
Band FILM
Titel The Doll Master
Label/Vertrieb 3L Vertriebs GmbH & Co. KG
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Veröffentlichung 17.10.2013
Laufzeit 88:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Der koreanische Regisseur Jeong Yong-ki hat mittlerweile bereits ein paar Werke abgedreht, aber auch er hat im Jahre 2003 einmal mit dem Filme drehen angefangen, und sich seinerzeit dem Horrorgenre gewidmet. Nun erscheint eine Wiederauflage seines "The Doll Master", dessen Thematik titelgetreu im Puppenhorror angesiedelt ist. Bisher eher ein westliches Metier, aber sehen wir mal was Yong-ki daraus gemacht hat.
In einem abgelegenen Haus residiert und arbeitet eine an den Rollstuhl gefesselte Puppenmacherin. Zu eben dieser begeben sich fnf junge Leute, um fr ihr Schaffen Modell zu stehen. Doch mysterise Ereignisse hufen sich, was nicht nur mit den allgegenwrtigen Puppen zu tun haben scheint.
Entgegen den westlichen Vorbildern wie "Chucky", "Puppetmaster" oder "Demonic Toys" hat man sich hier nicht den Spielzeugpuppen verschrieben, und auch sonst geht der Film in eine sehr eigene Richtung. Ebenso geht man dankenswerterweise weg vom mittlerweile durchaus leicht ausgelutschten schwarzhaarigen Gruselgeist des Asia-Horrorfilms. Yong-ik nimmt sich viel Zeit seine Charaktere vorzustellen und geht die Geschichte sehr gemchlich an. Dennoch fhlt man sich nicht gelangweilt, da durchweg eine eigenartige und unheimliche Atmosphre vorherrscht, die wirklich zu berzeugen wei. Wenn es dann mal Richtung Showdown geht, bekommt der Zuschauer dann auch noch einige blutigere Szenen auf die Augen, und zudem ein Ende mit dem man sicherlich nicht zwingend gerechnet hat. Ohnehin versteht es der Regisseur trotz der anfangs langsamen Inszenierung Spannung aufzubauen, und durch kleine Finten auch die gesamte Spieldauer ber beizubehalten. Wer mal etwas Neues im Bereich des asiatischen Gruselfilms sehen mchte, der ist hier sicher gut bedient. Wer Probleme mit Puppen in Horrorfilmen hat, der sollte um "The Doll Master" einen groen Bogen machen!
Neben dem koreanischen Originalton mit deutschen Untertiteln befindet sich natrlich auch die deutsche Synchro mit an Bord der Scheibe, allerdings wre hier der O-Ton zu bevorzugen, da manche bersetzung unfreiwillig komisch klingt. Im Bonusbereich finden sich Interviews, ein Behind-the-scenes, eine Bildergalerie und noch einiges mehr fr Interessierte.
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