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18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - You Can't Kill Stpehen King (Blu-ray)
Band FILM
Titel You Can't Kill Stpehen King (Blu-ray)
Label/Vertrieb KSM GmbH
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Veröffentlichung 11.11.2013
Laufzeit 83:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 5 von 15 Punkten
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Stephen King, ein Name wie in Stein gemeielt. Sicher einer der, wenn nicht der grte Schriftsteller im Horrorbereich. Wer kennt nicht mindestens eins seiner Werke wie "Friedhof der Kuscheltiere", "Es", "The Stand", "Carrie", und wie sie alle heien. Auch in meinem Bcherregal ist der gute Mann ausreichend vertreten, und seine neuen Ergsse mehr als Willkommen. Auch was Verfilmungen seiner Geschichten angeht, ist die Liste mittlerweile durchaus mehr als ansehnlich. Nun ist die Ikone der Gruselliteratur einmal nicht Autor der Geschichte, und ebenso nicht unter den Darstellern aufzufinden. In "You can't kill Stephen King" ist er lediglich Wunschgast fr ein Meet & Greet von einer Gruppe junger Leute, die auf der Suche nach dem Meister himself eine Htte in Maine mieten. Sie soll unweit der des Schriftstellers liegen, und so macht man sich daran ihn zu Gesicht zu kriegen. Die umliegenden Bewohner mchten allerdings nicht mit Informationen herausrcken, und pltzlich verschwindet einer der Urlaubsgste. Ein irrer Killer scheint es auf die Besucher abgesehen zu haben, der sich an Morden aus Onkel Kings Vorlagen orientiert.
Nun wird der Streifen im Trailer und auch in sonstigen Werbemanahmen als Horrorkomdie angepriesen, und entsprechend hoch waren die Erwartungen. Das Budget gibt natrlich keine Hhenflge vor, allerdings passt es doch schlussendlich fr das was dabei herumkommen soll. Darstellerisch geht der Film ebenso klar, nur patzt er erheblich in einigen Punkten! Humor ist vorhanden, verschwindet mit zunehmender Laufzeit aber mehr und mehr im Hintergrund. Gut platzierte Splatts erwartet man anhand der Geschichte natrlich ebenso, nur fehlen diese auch nahezu komplett. Hommagen an Stephen Kings Vorlagen erkennt man als fachkundiger Leser einige wenige, wobei ich mir sicher bin, viele nicht ausfindig gemacht zu haben. Wenn man ein Projekt in dieser Richtung angeht, sollte man meinen, dass eben genau solche Akzente gesetzt werden. Ist dies nicht der Fall, kommt so etwas wie "You can't kill Stephen King" dabei heraus, was sich im Endeffekt nicht von etwaigen C-Slashern gnstigerer Machart unterscheidet. Schade, so bleibt man dann doch lieber bei den literarischen Vorlagen, denn selbst unter Einfluss von Drogen, Parfm und Abflussreiniger hat King noch mehr hervorgebracht, als dem Horrorfan hier prsentiert wird.
Die Blu-ray selbst bietet eine gute Bild- und Tonqualitt, im Bonusbereich findet sich eine Bildergalerie, neben den blichen Trailern.
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