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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Shark In Venice
Band FILM
Titel Shark In Venice
Label/Vertrieb 3L Homevideo
Homepage www.3l-homevideo.de
Veröffentlichung 19.09.2013
Laufzeit 84:00 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 4 von 15 Punkten
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Ich bin es allmhlich leid, Sinn und Unsinn von Wiederverffentlichungen zu beurteilen. Bei dem zum zweiten Mal unter dem Titel "Shark In Venice" verffentlichten, sogenannten Hai-Horror, handelt es sich um einen sechs Jahre alten Billig-Streifen, die bereits mit dem ursprnglichen, bekloppten Titel "Der Weie Hai In Venedig" bei uns in die DVD-Regale kam. Nu-Image Produzent Danny Lerner serviert eine krude Mischung aus Abenteuerfilm und Tierhorror mit gelangweilten Schauspielern, sowie einer ziemlich de erzhlten Geschichte. Die Dialoge sind dabei unglaublich dmlich, aber leider nie so bld, dass sie wieder witzig wren. Naja, hin und wieder musste ich doch schmunzeln ("Woher wissen Sie das?" - "Sie ist Expertin, in der Periode des MIttelalters ist sie ein Fuchs!", muss ich mehr dazu sagen...
Zur Handlung: Archologe David Franks ermittelt in eigener Sache, denn sein Vater und zwei weitere Menschen wurden scheinbar direkt in den Kanlen von Venedig von einem weien Hai angegriffen und gettet. Hinweise bringen ihn, seine Frau (Vanessa Johansson) und eine Gesetzeshterin auf die Spur einer Legende, welche bis ins Mittelalter zurckreicht. Die drei Herren, die zu Fischfutter verarbeitet wurden, suchten nach einem Schatz, der irgendwo im kalten Nass unter der Stadt verborgen sein soll. Von da an beginnt eine wenig packende Jagd durch die Stadt der 1.000 Kanle, oder mit anderen Worten: der mde dreinblickende Stephen Baldwin schiebt seinen zur Schau gestellten Bierbauch durch 80 langweile Minuten und legt sich im Laufe des Filmes sogar mit der Mafia an. Seltsam ist dabei nur, dass die Italiener aussehen, wie Osteuroper.
Zugegeben, die Idee, eine Art Indy Jones mit dem Genre des Tierhorrorfilms zu kreuzen, ist gar nicht mal so bel. Wenn das Ergebnis allerdings, trotz mehrerer Actionszenen, so stumpf und lustlos abgedreht rberkommt, wie "Shark In Venice", kann man auch gerne darauf verzichten. Die Haiangriffe selber sind zwar schnell geschnitten, sehen aber hin und wieder ganz ok aus. Immerhin greift man nicht nur auf billige GCI-Effekte, sondern auch auf echte Tieraufnahmen und handgemachte Nahaufnahmen mit Modell zurck. Retten kann das den Film aber auch nicht mehr. Fr einen ernstzunehmenden Schocker, ist der Film zu mllig, fr berdrehte Trashunterhaltung ist er wiederum zu zahm und bemht. Unterm Strich bleibt ein unterdurchschnittlicher Vertreter der eh schon vllig ausgelutschten Haifilm-Thematik. Beinharte Tierhorror-Fans knnen fr kleines Geld mal einen Blick riskieren, alle anderen sollten dann doch lieber zum "Weien Hai" oder dem Edeltrasher "Deep Blue Sea" greifen. Die ordentliche Bild- und Tonqualitt der DVD ist noch das beste am Film. Neben einer Hand voll Trailer, gibt es keinerlei Extras.
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