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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Invader
Band FILM
Titel Invader
Label/Vertrieb Senator Home Entertainment
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Veröffentlichung 16.08.2013
Laufzeit 95:00 Minuten
Autor Marc Schallmaier
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Irak im Jahre 2004. Offiziell ist der Krieg beendet, aber immer wieder werden westliche Einheiten von irakischen Angreifen oder religisen Fanatikern angegriffen. Bei so einem Angriff berleben lediglich zwei spanische Soldaten den Anschlag. Pablo, eigentlich Militrarzt, und Diego, wachen in einem Krankenhaus auf und drfen zurck in die Heimat. Pablo allerdings kann sich nur noch bedingt an die Ereignisse dieses Tages erinnern. Er leidet unter einer Amnesie, die ihm erst nach und nach die Erinnerungen zurckgibt. Und diese Bilder unterscheiden sich stark von den Schilderungen, die ihm von seinen Vorgesetzten erzhlt worden ist. Irgendetwas stimmt nicht an der Geschichte, und selbst Diego ist nicht bereit, seinem Kameraden zu helfen. Pablo macht sich selber daran, die Ereignisse zu rekonstruieren, auch wenn er dabei sein Leben aufs Spiel setzt.
Der spanische Film im Allgemeinen hatte nicht nur bei mir schon immer ein gutes Standing. Und ich rede hier nicht von den "Rec" Filmen, sondern wegweisenden Streifen wie zum Beispiel "Aktion Mutante" von Alex de la Iglesia oder auch den "Torrente" Komdien. Mit dem vorliegenden Film "Invader" begibt sich der spanische Regisseur Daniel Calparsoro allerdings auf dnnes Eis. Auch Spanien gehrt damals zu den "Koalition der Willigen", die einen Kampfeinsatz im Irak fr alternativlos hielten. Einen reinen und plakativen Anti Kriegs Film wre da nicht angebracht. Diese Kurve schafft der Film leider nicht ganz. So gibt es zunchst eine gute Mischung aus Drama und eben jene Kriegsfilmelementen, die die Sinnlosigkeit dieser Auseinandersetzung gut transportieren. Allerdings nimmt der Film dann ein Wendung ins Action Genre und so verpuffen die guten Anstze relativ wieder schnell. Schade, der Film hat hier meiner Meinung nach viel Potential liegen lassen.
Die Schauspieler agieren durch die Bank glaubwrdig, an ihnen liegt es nicht, dass der Film an seinen eigenen hohen Erwartungen und an ein paar merkwrdigen Wendungen im Drehbuch krankt.
Die Blu Ray von "Invader" kann man durchaus als gelungen bezeichnen. Die Farben sind satt und gut abgestuft, auch der Ton kommt klar und volumins aus den Boxen. Abzge gibt es fr die nicht vorhandenen Extras, auer einem kurzen Making Of und einer Trailergalerie findet sich nichts auf der Scheibe.
"Invader" ist beileibe kein schlechter Film, aber zu mehr als zu gehobeneren Durchschnittsware wird es nicht reichen.
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