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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - The Hour
Band FILM
Titel The Hour
Label/Vertrieb Polyband/ WVG
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Veröffentlichung 28.06.2013
Laufzeit 180:00 & 180:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Ich als groer, nein was sage ich wahnsinniger, Serienfan bin natrlich stets ber Nachschub erfreut. Heutige Serienformate zeichnen sich ja mitunter stellenweise durch enormes Produktionsvolumen, hervorragende und gestandene Darsteller, sowie eine sich durch die gesamte Laufzeit erstreckte Handlung aus. So soll es auch bei "The Hour" sein, wovon jetzt Staffel 1 von 2 auch bei uns frs Heimkino erscheint. Leider wurde die ab 2011 von der BBC produzierte Serie mittlerweile mangels Einschaltquoten abgesetzt.
Die Geschichte ist in den 50ern angesiedelt, und spielt in und um den Sender BBC, und dessen Angestellte Freddie Lyon und Bel Rowley. Privat sind die beiden ebenso Freunde, was sich nicht gerade einfach gestaltet, da Freddie einerseits gerne mehr mchte, und Bel andererseits zur Produzentin der neuen Sendung namens "The Hour" aufsteigt, mit dem schnseligen Hector Madden als Moderator. Bel bandelt etwas mit Hector an, whrend Freddie von einer alten Bekannten gebeten wird im Selbstmord einer Freundin zu ermitteln. Die Fden spinnen sich zusammen, und fhren bis in hchste Kreise.
Allein durch die Epoche der 50er, liegt der Vergleich mit der aktuellen Topserie "Mad Men" natrlich nicht fern, und wurde in Kritiken auch gerne genannt. Allerdings empfinde ich es nicht wirklich so, da sich "The Hour" aus vllig anderen Komponenten zusammensetzt, und unter dem Strich somit in andere Richtungen geht. Und "Richtungen" ist hierbei das Stichwort, denn leider kann man die Serie nicht wirklich in ein bestimmtes Genre drcken. Thriller, Spionage, Zeitgeschehen, Journalisten-Alltag und auch einiges an soapigen Elementen sind vorhanden. Strend wirkt das aber nicht per se, sondern lediglich in Hinblick auf die doch sehr komprimierte Laufzeit von lediglich 6 einstndigen Folgen in Season 1 (auch Season 2 verfgt ber die gleiche Spieldauer). Hier wnscht man sich doch stellenweise einfach mehr Zeit fr manche Geschehnisse, manche Figuren und vor allem einige Hintergrnde. Darstellerisch ist das Ganze vorzglich besetzt.. Ben Wishaw macht seine Sache sichtlich gut, Romola Garai ebenso, und Dominic West ist ohnehin ber jeden Zweifel erhaben. Serienfans drfen trotz der kleinen Mngel gerne zugreifen, die investierte Zeit lohnt sich durchaus!
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