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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Elevator (Blu-ray)
Band FILM
Titel Elevator (Blu-ray)
Label/Vertrieb Ascot Elite Home Entertainment
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Veröffentlichung 26.03.2013
Laufzeit 84:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Filme mit Aufzgen gibt es schon ein paar ("Abwrts"), meist sind diese jedoch eher im Horror-Genre angesiedelt (z.B. der niederlndische Film "Fahrstuhl des Grauens", inklusive US-Remake).
"Elevator" ist ein US-Film der fast komplett im Fahrstuhl spielt und wie solche Streifen recht kompakt-kurz ist.
Neun total unterschiedliche Menschen sind in einem Fahrstuhl und wollen auf eine US-Wall Street Party. Der volle Aufzug bleibt stecken, die Hilfe lsst sich Zeit und es gibt kleinere Reibereien und man bekommt ein paar Informationen zu den Verstrickungen der Personen untereinander. Eine Person hat eine Bombe und will sich dafr rchen, dass sie um ihr angelegtes Geld betrogen wurde. Das Ziel ist ein reicher Banker der mit seiner kleinen Enkelin im Fahrstuhl steckt. Es folgen gut gefilmte und solide gespielte Ausbruchversuche und einige sehr unrealistische Wendungen die den guten Anfang und die vorhandene Spannung schnell abtten und alles auf eine banale und schnelle Auflsung hinrckt. Am Ende gab es weder einen Twist, noch ein besonders aufregendes Ende. Wer auf Blut und Gewalt hofft, wird bis auf zwei dezent blutige Szenen nichts finden und sich nur ber die unrealistische Gegebenheiten rgern.
Bombenbauer mit Gewissen, Hightechaufzug mit schlechtem Service, klischeehafte Aufteilung der Fahrgste (schnippischer Jude, Moslem, Dicker, zickiges Kind, Schwangere, hbsche TV-Journalistin, aalglatter Brsenmann, bedachter Seniorchef, alte Dame). Besonders aufgeregt hat mich die Rolle des Sicherheitsmannes der so gar nichts tun konnte und genauso hilflos wie der Rest wirkte.
Stars oder zweite Reihe Leute gibt es keine, das eine oder andere Gesicht hat man schon mal in einer Serie gesehen und das war es dann auch. Eine von Beginn an existierende Identifikationsfigur / Held wurde sicherlich bewusst ausgelassen. Das abrupte Ende kommt mir vor wie ein schlechter Scherz.
Technisch ist der Film o.k. , das Bild einer Blu-ray wrdig und bei dem kleinen Making Of wird sich mal wieder selbst permanent auf die Schulter geklopft.
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