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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Aliens - Colonial Marines (XBOX 360)
Band FILM
Titel Aliens - Colonial Marines (XBOX 360)
Label/Vertrieb SEGA
Homepage www.sega.de/alienscolonialmarines/
Veröffentlichung 12.02.2013
Laufzeit 5 - 6 Stunden Spielzeit
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Was habe ich die "Alien" Filme geliebt, besonders den zweiten Teil von James Cameron! Dieser ist fr mich immer noch der Beste der vierteiligen Reihe. Nun gibt es ein neues X-Box Spiel namens "Aliens - Colonial Marines", was inhaltlich direkt an den zweiten Teil anschliet.

Man ist als Marine mitten drin im Geschehen und muss, unterbrochen von jede Menge Cutscenes mit deutscher Sprachausgabe, ein Schiff voller Aliens untersuchen, whrend ber einem das Chaos zusammenfllt. Leider ist man nicht alleine wie z.B, beim kultigen "Alien Trilogy" auf der Pirsch und kann sich in bester Survival Horror-Action Manier durchkmpfen. Nein, wir sind ja im Jahre 2013 und dann kmpft man mit anderen Marines zusammen durch relativ lineare und simple Level, bei denen man Tren ffnen, Waffen aktivieren und Knpfe drcken muss, um irgendwas zu erreichen. Wenn das nicht strt, mich nerven die Sidekicks die dauernd durch mein Mndungsfeuer laufen (glcklicherweise kann man sie nicht tten) gewaltig, der bekommt einen soliden Shooter dessen Grafik etwas veraltet ist, was man besonders bei den Cutscenens und der sehr unsynchronen Lippenbewegungen der Protagonisten sieht. Ich habe auch das Gefhl man hat oft auch versucht keine der Figuren beim Sprechen zu zeigen, weil das zu Programmieren wohl anspruchsvoller ist. So sieht man die Marines eher von hinten oder der Seite wenn es nicht sein muss beim Reden, oder hrt diese aus dem Off plappern.

Die dstere Atmosphre und der klassische Sound der "Alien" Filme wurden hingegen gut eingefangen, wobei ich sagen muss, dass sich Schocks und Spannung in Grenzen halten, da hier einfach Standardkost geboten wird, wobei die Animation der Aliens auch nicht up to date ist. Waffen gibt es natrlich auch wie aus dem Film: Maschinengewehr, Shotgun, Granaten und Flammenwerfer hat man recht schnell und knnen auch durch Upgrades verbessert werden. Der ebenfalls aus dem Film bekannte Bewegungsmelder zeigt an, wo sich Feinde befinden, oder wo man hinlaufen muss. Lebensenergie und Munition kann man aufsammeln und im einfachsten Modus kam ich gut, aber nicht zu schnell als normaler Spieler durch. Alte Bekannte wie den Androiden Bishop trifft der Spieler auch, was ebenfalls fr Filmatmosphre sorgt.

Insgesamt ist das Spiel schon fast retro und noch zu teuer, fr gnstiges Geld drfen Egoshooter und "Alien" Fans, die nicht immer die neueste Grafikengine brauchen, zugreifen!
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