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18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - The Echo
Band FILM
Titel The Echo
Label/Vertrieb Pandastorm Pictures
Homepage www.pandastorm.com
Veröffentlichung 10.01.2013
Laufzeit 96:00 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Verwunschene Huser und kindliche Geistervisionen sind nicht erst seit gestern der Renner im Gruselfilm-Genre. Wenn man es genau nimmt, ist dieser Zug im Grunde sogar schon lange wieder abgefahren. Traut sich dann doch noch jemand 2012 an diese Thematik, erwarte ich entsprechend Groartiges.
Dieses Attribut, das nehme ich gleich vorweg, kann sich "The Echo" nicht anheften.
Bobby Walker, ein junger Mann kommt auf Bewhrung aus dem Gefngnis und versucht sein Leben in der Wohnung seiner krzlich verstorbenen Mutter wieder in den Griff zu bekommen. Seltsame Nachbarn, Gerusche aus der Wand, ein nur bedingt hilfreicher Hausmeister und verschiedene, bengstigende Erscheinungen machen es ihm nicht gerade leicht. Hinzu kommt ein brutaler Cop in der Wohnung nebenan, der Frau und Kind tglich schlgt. Walker sucht Hilfe bei seiner Ex-Freundin Alyssa, doch die schenkt ihm zunchst keinen Glauben. Als ihn die Erscheinungen eines kleinen Mdchens sogar bis auf die Arbeit verfolgen, beschliet Bobby, auf eigene Faust zu ermitteln. Hat der mysterise Tod seiner Mutter vielleicht sogar damit zu tun?
Von den Produzenten von "The Ring" und "The Grudge" (brigens ist auch "The Echo" ein Remake, jedoch von einem philippinischen Film) heit es so schn auf dem Cover, doch ob man sich damit einen Gefallen getan hat?! Erwhnte Filme sind Referenzwerke, kleine Meilensteine, und als solcher wird "The Echo" nicht in die Geschichte eingehen.
Die wenig innovative Story, inklusive wenig innovativer Auflsung, einige Logiklcher, das alles gibt Abzge in der B-Note. Was den Film letztendlich doch besser macht als den Durchschnitt, sind das stimmungsvolle Setting, die Schauspieler und die zahlreichen, adquat gesetzten Schockmomente, und davon lebt ein solcher Film schlielich auch. Meine Holde und ich haben beim Schauen mehr als einmal gequietscht wie die Mdchen (bei ihr ja noch zu entschuldigen), was durchaus als Qualittsmerkmal angesehen werden darf.
Warum die Kiste ab 18 ist, konnten wir uns allerdings berhaupt nicht erklren. Kein Gemetzel (nicht mal annhernd) und auch sonst nichts was diese sinnlose Altersfreigabe rechtfertigen wrde. Sehr rgerlich ist das Fehlen jeglicher Boni und nein, Trailer und Trailershow sind KEIN Bonus! Sowas war zu VHS-Zeiten schon Standart.
Nichtsdestotrotz: Wer einen soliden Gruselfilm sehen mchte und auf Revolutionres verzichten kann, ist bei "The Echo" gut aufgehoben.
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