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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Storage 24 (Blu-ray)
Band FILM
Titel Storage 24 (Blu-ray)
Label/Vertrieb Universal DVD
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Veröffentlichung 25.10.2012
Laufzeit 85:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 5 von 15 Punkten
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Johannes Roberts ist allem Anschein nach auf Horrorfilme abonniert, wenn man sich seine Filmographie als Regisseur mal so ansieht. Leider sind die Teile bisher auch eher um untersten B-Bereich anzusiedeln, und nicht gerade wegweisend fr kommende Werke. Wird also Zeit, sich mal mit seinem neuesten Streich "Storage 24" zu beschftigen.
Die Ausgangssituation ist fr einen Film der Sparte ja nicht die schlechteste: Ein Flugzeug strzt am Londoner Stadtrand ab, und zwar ziemlich genau neben dem Lagergebude 24. Dort spinnt nun der Strom, und man ruft einen Elektriker zu Hilfe. Auerdem ist Charlie mit seinem Kumpel dorthin unterwegs, um seine Sachen zu holen, nachdem sich die Freundin von ihm getrennt hat. Auf diese und weitere illustre Personen treffen die beiden dort auch noch, unwissend, dass nach dem Absturz auch etwas anderes in den Gngen sein Unwesen treibt.
Was dies denn sein mag, bleibt keine lange Rtselei. Immerhin hat man es geschafft (entgegen aller anderen Vs weltweit!) das bse Alien-Monstrum gleich aufs Coverbild zu packen, damit ein jeder auch gleich wei, womit man es hier zu tun hat. Arg schlimm ist dies aber im Grunde auch nicht, denn was berraschungen angeht, sieht es bei diesem Streifen ohnehin ziemlich mau aus. Ok, sind wir ehrlich: Es gibt keine! Um einen bekannten Namen an Bord zu haben, wurde Geoff Bell rekrutiert, der mittlerweile ja in jedem britischen Film irgendwo herumtanzt. Allzuviel Arbeit musste der hier aber nicht leisten, da er nur kurz zu sehen ist. Der Rest der Darsteller besteht aus zusammengewrfelten Bratzen, die man nicht groartig kennt, was sicher auch ihrem Knnen geschuldet ist. Auch das wre fr ein Werk dieser Coleur noch nicht das Manko schlechthin! Aber wenn man schlichtweg fast eine Stunde braucht, bis endlich mal etwas passiert, dann herrscht auf die Laufzeit gesehen nun mal ghnende Langeweile auf den leeren Lagerfluren! Das Alien selbst sieht aus wie eine Mischung aus Pumpkinhead und Predator, hat Angst vor einem Stoffhund, und darf dann doch noch ein paar Mal etwas saftiger zu Werke treten, was den Film aber dann auch nicht mehr rettet. Schade, denn wre man hier zackiger rangegangen, drften zumindest B-Fans noch auf ihre Kosten kommen.
Technisch gesehen bietet die blaue Scheibe ein gutes Bild und einen annehmbaren Ton, und auch an Extras bekommt man neben einem Adiokommentar, entfallenen Szenen und Interviews etwas geboten.
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