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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Leverage - Staffel 2
Band FILM
Titel Leverage - Staffel 2
Label/Vertrieb Edel
Homepage www.tntdrama.com/series/leverage
Veröffentlichung 2012
Laufzeit 300:00 & 300:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 12 von 15 Punkten
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15 Folgen auf vier Silberlingen hat die 2. Staffel der US-Serie "Leverage" (auf Deutsch Druckmittel) zu bieten. Anders als bei den so aktuellen Serien der letzten Jahre gibt es hier, ganz wie frher in den Achtzigern keine alles umfassende Geschichte, sondern immer neue Flle und sicherlich wiederkehrende Gastcharaktere. Hat man aber mal eine Folge verpasst oder in falscher Reihenfolge gesehen ist man nicht aufgeschmissen wie bei anderen Reihen. Im Grunde geht es um den Ex-Versicherungsagenten Nathan Ford (groartig: Timothy Hutton) aus Boston der in Staffel 1 den Job an den Nagel hing da die Versicherung eine teure Operation fr seinen Sohn nicht bezahlte welcher darauf starb, seine Ehe zerbrach daran und er wurde Alkoholiker. Er macht sich selbstndig und grndet mit vier findigen Kriminellen eine Firma die es sich zur Aufgabe macht den Armen und Unschuldigen zu helfen. Sein Bro wurde am Ende der ersten Staffel zerstrt, doch zu Beginn der 2. Staffel trommelt er die Truppe wieder zusammen, da er miterleben muss wie ein Mann und seine Tochter im Auto von Gangstern angegriffen wird. Man ist wieder im Geschft, als Basis dient Nates schicke Wohnung ber einer Bar.
In einer Mischung aus den alten 80er Serienhighlights "Mission Impossible", "A-Team" und "Mac Guyver" erledigen die fnf Helden ihre sehr sehr unterschiedlichen Auftrge die manchmal ernst, aber auch mal recht humorvoll sind. Gerade die verschiedenen Flle sind ein Reiz der Reihe.
Natrlich ist das Ganze total unrealistisch und zeitweise hanebchen, aber hey das ist Fernsehen, aber immer ziemlich gut gemacht und spannend! Der schwarze Hacker ist natrlich genauso unbesiegbar wie der langhaarige Kmpfer , die spindeldrre Diebin oder die brnette Schauspielerin und Trickbetrgerin. Manchmal muss aber improvisiert werden. In der Mitte der Staffel wird zur Freude aller "Star Trek" Fans Jeri Ryan (Seven of Nine aus "Voyager") als Tara Cole ihre Freundin Sophie als Betrgerin vertreten, da diese auf Weltreise geht (in Wahrheit war es wohl eine Schwangerschaft). Sophie meldet sich aber ab und an per Videochat aus aller Welt. Ryan bringt mit ihrer femme Fatale Art und einer fr mich besseren schauspielerischen Leistung eher Sexappeal in die Serie, was vielleicht auch gewnscht wurde. Am Ende gibt es eine spannende Doppelfolge mit einem guten Cliffhanger und die Vorfreude auf Staffel 3. In Amerika ist die fnfte Staffel beim Sender TNT schon bestellt!
Die Extras sind vorhanden, aber ehrlich gesagt nicht das Gelbe vom Ei. Dafr haben die Folgen einzelne Kapitel die man anwhlen kann, was bei deutschen Serienboxen oft vllig vergessen wird.
"Leverage" kommt langsam aber gewaltig.
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